Archive for the 'Music' Category

The Hooters live in Aschaffenburg

Last Wednesday, the Hooters played the gig of their current European tour. The venue was small (200 people), so there was a rather familiar atmosphere. There were still some minor technical flaws here and there, but the spirit was there and the band apparently delighted to be back on the road/stage. There was, however, hardly any improvation. They basically played their hits and almost the whole new album. Early in the set they played a rock version of “Time After Time” (which was co-written by Rob Hyman) and a mixture of “South Ferry Road” and “Brother Don’t You Walk Away”. Both weren’t really necessary in my opinion. From then on things got better. “Catch of the Day” was the best new song. The band sounded really mellow at times. Just compare the current (album) version of the song “Time Stand Still” with the version they played two years ago and you get the point. Also, Eric Bazilian played more mandolin than on previous tours. All in all it was a good show that. A few more surprises in between wouldn’t have hurt, though. Here’s the setlist:

  1. I’m Alive
  2. Time Stand Still
  3. Time After Time
  4. South Ferry Road / Brother Don’t You Walk Away
  5. Day by Day
  6. All You Zombies
  7. Until I Find You Again
  8. Until You Dare
  9. Catch of the Day
  10. The Boys of Summer
  11. Karla with a K
  12. Twenty-five Hours a Day
  13. Johnny B
  14. Satellite
  15. And We Danced
  16. 500 Miles
  17. Where the Wind May Blow
  18. Morning Buzz
  19. Free Again

Rob Hyman (The Hooters) live in Aschaffenburg

Lethal live in Hechingen

Since I already wrote a long review for Vampster, a short summary of has to suffice. The whole show (21st July 2007) was supposed to be a warm-up for the Bang Your Head festival. Lethal rocked! Incredible vocals, fantastic songs, all good. Right before them, Age of Evil delivered a top notch set and a very tight performance. Pleasant surprise! Onslaught weren’t my cup of tea, but I enjoyed Vicious Rumors. They had Thaen Rasmussen on guitar. He used to be in Anvil Chorus in the early 80s; they were the best band that never got around to release an album. But back to Vicious Rumors: they played “You Only Live Twice” and, of course, “Digital Dictator” (among many others). Yay! Here’s Lethal’s set list:

  1. Fire In Your Skin
  2. Programmed
  3. Swim or Drown
  4. What They’ve Done
  5. Down
  6. Obscure The Sky
  7. Balancing Act
  8. Immune
  9. Pray For Me
  10. Killing Machine

Tom Mallicoat (Lethal) live in Hechingen

Fünf Freunde und zwei Filme

Auch wenn es für viele nichts Neues ist: Man stelle sich vor, fünf Musiker wie zum Beispiel George Harrison (Beatles), Bob Dylan, Roy Orbison (“Pretty Woman”), Tom Petty (zur Abwechslung ohne Herzensbrecher) und Jeff Lynne (Chef des Electric Light Orchestra) gründen eine Band und nehmen zusammen mit einem der coolsten Schlagzeuger ihrer Generation (Jim Keltner) mal eben ein Lied oder besser noch gleich ein ganzes Album mit kurzweiligen Songs auf. Spontan im Team geschrieben und von allen Beteiligten getragen erinnern die Lieder zwar an alte Glanztaten, besitzen aber auch eine gewisse Frische und Leichtigkeit. Gerade deshalb klingen sie auch nach vielen Jahren so gut wie eh und je.

So eine Band gibt es natürlich nicht. Wie könnte es sie denn geben in einer Welt voller Egos, Verkaufsstrategien und Plattenfirmenheckmeck? Aber immerhin gibt (bzw. gab) es die Traveling Wilburys.

Soweit zur Musik; nun zum Film: Auch wenn ich durchaus ein Freund von realtitätsnahen Filmen bin, erfreuen auch immer wieder Komödien mein Gemüt, die stellenweise unplausibel ablaufen. Dazu gehörte zu Beginn des Jahres Schräger als Fiktion und momentan Accepted. Letzterer entpuppt sich bei genauerem Nachdenken als absolut hanebüchen. Der Film versucht aber zum Glück gar nicht erst um jeden Preis wirklichkeitsnah zu sein. Vielmehr steht am Ende der anderthalb unterhaltsamen Stunden eine einfache und doch ein wenig bewegende Message, die die Welt – und auch die Hochschulwelt – sicherlich nicht verändern wird. Aber ich bin mir sicher, dass es ein paar Leute gibt, bei denen der Streifen Gedankengänge anstößt, sie vergessen bzw. eingerostet geglaubt hatten. Und dann sehen sie plötzlich die Welt (wieder) mit etwas anderen Augen. Schön.

Nicht ganz so schön war Adams Äpfel. Hier sorgen gewisse Szenen für bitterböse Heiterkeit. Leider fehlt dem Film aber der moralische Widerhaken. Das Zusammentreffen diverser Extreme wird teilweise äußerst unterhaltsam in Szene gesetzt, bleibt aber ohne greifbare Konsequenz. Das Ende hätte besser oder schlechter ausfallen können – es hätte keinen Unterschied gemacht. Eigentlich leidet jede Szene, die nicht durch Situationskomik besticht, unter der Willkürlichkeit der Ereignisse. Die wiederum ist natürlich ziemlich realistisch, aber auf der Kinoleinwand für meinen Geschmack eben deshalb nicht unterhaltsam.

Keine Gerüchte

Es ist amtlich: Lethal kommen und spielen gleich zweimal. Wahoo!

Gespräch mit einem Rockstar

Im Rahmen meiner journalistischen Aktivitäten führte ich jüngst ein Interview mit Scorpions-Sänger Klaus Meine. Das Gespräch ist bei Vampster nachzulesen. Für mich war es eine ziemliche Ehre, da die Band im Laufe ihrer Karriere einige sehr geniale Sachen abgeliefert hat. Außerdem klingt das neue Album vielversprechend. Besonders die melodischeren Stücke wie “Love Will Keep Us Alive”, “The Future Never Dies”, “Your Last Song” und “The Game of Life” knüpfen an alte Glanztaten an!

Nicht aufregen, nur wundern

Geier Sturzflug besangen einst den “Walkmanfan”. Mich erreichte der technische Fortschritt 1995. Ich war zum ersten Mal in den USA und durchstöberte gleich in der ersten Woche mehrere Plattenläden in San Diego. In einem der Geschäfte gab es unzählige gebrauchte MCs zum Spottpreis. Dort kaufte ich knapp 20 US-Metal-Alben, die in Europa nur schwer oder gar nicht erhältlich waren. Das Mietauto hatte zwar einen Kassettenspieler, aber meiner Eltern wollten die Musik (bzw. den Lärm) eher ungern hören. Deshalb kauften sie mir für die zwei verbleibenden Wochen für zehn Dollar einen tragbaren Kassettenspieler mit Kopfhörer, so dass ich fortan täglich Bands wie Sanctuary, Toxik, Powermad und Intruder hören konnte. Nach diesen zwei Wochen leistete mir das Teil noch jahrelang gute Dienste.

Sein Nachfolger hielt nicht halb so lange durch. Und danach wurde alles ganz furchtbar. Weder CD- noch MP3-Spieler hielten länger als ein Jahr, was natürlich ein Stück weit daran liegen mag, dass ich meistens das billigste Modell gekauft hatte. Das aktuelle Exemplar kaufte ich folglich nur sehr, sehr zögerlich; nicht nur wegen der niedrigen Lebenserwartung, sondern auch weil ich fürchte, dass dafür in anderen Teilen dieser Welt Menschen ausgebeutet und Abfälle sorglos entsorgt wurden.

Parallel zu der technischen Entwicklung fanden soziale Veränderungen statt. Standen in meiner Jugend noch Metal-Fans in Verruf, dass sie monotone, viel zu laute Musik hören, scheint es mir heutzutage eine gänzlich andere Kultur zu sein. Schauplatz ist in den meisten Fällen der öffentliche Personennahverkehr. Hier treffen Kulturen (vorselektiert) aufeinander. Hier beobachte ich die Verrohung der Jugend. Dass im Bus schnell die gruppendynamische Hölle ausbricht, ist nichts Neues. Ich finde jedoch, dass immer mehr Leute immer lauter Musik hören, wenn sie unterwegs sind.

Das alleine ist schon frustrierend, weil ich kein Ohrenarzt bin und somit nicht direkt monetär von dieser Entwicklung profitieren kann. Dass viele Leute keine Anstalten machen, die Beschallung aus der Konserve einzustellen, wenn sie Bekannten begegnen und sich mit ihnen unterhalten, finde ich nicht minder unverschämt. Mehr noch als diese physiologischen und sozialen Aspekten treibt mich jedoch die musikalische Monotonie zur Verzweiflung, die aus den Kopfhörern dieser Leute tönt. Besonders beim Rhythmus, den man notgedrungen am deutlichsten hört, ist eine Steigerung in Sachen Primitivität und Künstlichkeit kaum mehr vorstellbar. Ich wage es nicht, mir auszumalen, welchen Einfluss die permanente Wiederholung unorigineller Rhythmen auf die Psyche der Leute hat.

Ich muss zugeben, dass ich viele Lieder mag, die in dieser Hinsicht ähnlich wenig Abwechslung zu bieten haben. Aber ich sitze nicht in der letzten Busreihe, wo der Motor am lautesten rattert, und dröhne mir (und den anderen Fahrgästen) damit die Ohren zu. Obwohl ich selbst Schlagzeuger bin, würde ich es durchaus begrüßen, wenn Künstler vermehrt auf schlanke, harmonie- und melodiebetonende Arrangements setzen und auf unnötige Groovemonotonie verzichten würden. Mein Reisesoundtrack besteht mittlerweile zu einem Großteil aus Akustikstücken und dergleichen, z.B. von den Brandos, Richard Shindell und Dar Williams. Außerdem bin ich froh, dass Bands wie Änglagård mit ihrer Musik das 4/4-Takt-Grundgerüst niederreißen und auf den Trümmern grandiose Klangwelten errichten. (Wer in diesem Zusammenhang mehr lesen will, möge bitte die aktuelle Startseite von Mattias Olssons Blog anschauen.)

Der Gipfel der Unverschämtheit sind natürlich Menschen, die nicht den Umweg über einen Kopfhörer nehmen und mit ihren modernen Handys das ganze Abteil beschallen. Im Vergleich zu den wirklichen Problemen der Welt ist das natürlich Kinderfasching. Es wäre viel wichtiger, dass ein Ruck durch die Bevölkerung geht, die Atomkraftwerke endlich stillgelegt werden und sich Vernunft über den Globus ausbreitet. Allerdings vermute ich, dass das nur noch eine reine Formsache wäre, wenn jeder das neue Reinhard Mey-Album kaufen und sich dessen Botschaften zu Herzen nehmen würden.

Konzert des Jahres

Es ist spät, deshalb nur ganz kurz: Der Auftritt von Lethal beim KIT war sensationell! Tom Mallicoats Gesang war göttlich. Ich hatte ja dezent gehofft, dass die Band an die Klasse von “Your Favorite God” und “Programmed” anknüpfen kann. Aber eine derart atemberaubende Leistung hätte ich beim besten Willen nicht erwartet. Weltspitzenklasse!

Johannes und Tom Mallicoat

The latest Änglagård single

Today I found the latest ÄnglagÃ¥rd single in my mailbox! Now why is this worth an update? Because it was released back in spring 1994. In England. On vinyl. Although it wasn’t cheap I didn’t have to pay a fortune, plus I still own my soul! So today’s a happy day. Now back to STATA.

Toto live in Stuttgart

Toto played at the Porsche Arena in Stuttgart on March 17th, 2007. They’re amazing musicians, so it was a real treat to watch them perfom. They played some really great songs, not just the big hits. Too bad they abbridged half of the songs. “Pamela” and “Caught in the Balance” sounded fantastic and it was fun to hear Bobby Kimball sing “Isolation”. The show couldn’t rival with the stunning gig they played in Böblingen back in 1999, but everybody had a good time this time around, anyway.

Steve Lukather, Leland Sklar, and Simon Phillip's arm

  1. Falling in Between
  2. King of the World
  3. Pamela
  4. Bottom of your Soul
  5. Caught in the Balance
  6. Don’t Chain my Heart
  7. Hold the Line
  8. Acoustic set
    • Stop Loving you
    • I’ll Be over you
    • Cruel
  9. Keyboard solo
  10. Rosanna
  11. Medley
    • I’ll Supply the Love
    • Isolation
    • Kingdom of Desire
    • Gift of Faith
    • Guitar solo
    • Hydra
    • Drum solo
    • Taint your World
  12. Gypsy Train
  13. Drag him to the Roof
  14. Africa

Studiotagebuch (Teil 3)

Basti und ich teilen uns die Bassspuren. Vergangenen Samstag nahm ich die tiefen Töne für zwei Stücke auf. Wir hatten unseren Spaß. Energie ist einfach wichtiger als Präzision! Ganz abgesehen davon sind die Basslinien wesentlich einfacher als die Gitarrenriffs. Folglich war nicht spielerisches Unvermögen, sondern debiles Lachen der häufigste Grund für den Abbruch eines Takes.

Mittlerweile haben wir auch einen Sänger bzw. Schreihals an der Angel. Er wird sich möglicherweise auch um die Texte kümmern.