Studiotagebuch (Teil 2)

Heute haben Basti und ich endlich unsere Aufnahmen fortgesetzt. Diesmal war ein Lied mit dem Arbeitstitel “Sam” an der Reihe. Es basiert auf einem etwas älteren Riff, den ich noch zu From Thy Ashes-Zeiten geschrieben hatte. Im Endeffekt ist es aber unser neuestes Stück. Es gibt noch keinen Gesang dazu, weshalb ich selbst ziemlich gespannt bin, wie es am Ende klingen wird. Basti wird sich in den nächsten Tagen um den Bass kümmern und seinen beiden Stücken (“The Fall of Man” und – Vorsicht Arbeitstitel! – “Carlos”) Gitarren hinzufügen.

Dass wir erst jetzt mit den Aufnahmen weitermachen, liegt daran, dass Basti am Ende des Jahres noch mit Subway to Sally auf Tour war (als Journalist) und ich an Silvester in Köln im Müngersdorfer Stadion Ärzte statt Böller erlebte! Hui hui hui!

Studiotagebuch (Teil 1)

Heute haben mein Bruder Sebastian und ich mit den ersten Demoaufnahmen für unser neues Bandprojekt begonnen. Inspiriert von Bands wie At The Gates, In Flames und Edge of Sanity haben wir ein paar Death Metal-Lieder geschrieben. Heute haben wir die meiste Zeit an einem Song gearbeitet, der den Arbeitstitel “Nocturnal Rebirth” trägt. Es ist ein kurzer, schneller Track, der trotz einiger krummen Takte ziemlich geradlinig klingt. In den nächsten Tagen werden wir nicht nur weiter aufnehmen, sondern auch noch die endgültigen Texte verfassen. Thematisch werden sie sich alle mit Spielfilmen beschäftigen.

Momentan ist Basti mit Wäscheaufhängen beschäftigt und ich tippe diese Zeilen hier. Beim nächsten Update wird es dann Fotos und vielleicht sogar einen Bandnamen geben! Bis dahin, frohes Fest!

Jahresrückblick 2006 in einer Nussschale

Es gab eine Reihe von schönen Alben, die 2006 veröffentlicht wurden. Meine drei Lieblingsscheiben sind

  1. Van Canto: A Storm to Come
  2. Eventide: Diaries from the Gallows
  3. The Brandos: Over the Border

Das Brandos-Album hat zwar einige schwache Songs an Bord, aber nach der jahrelangen Warterei bin ich glücklich, dass die Band überhaupt noch mal eine CD rausgebracht hat. Der Titelsong und “Walking Home” können dafür voll und ganz überzeugen, so dass es immerhin noch zu einem dritten Platz reicht. Davor rangieren Eventide, deren Debüt von vorne bis hinten Weltspitzenklasse ist, sowie Van Canto, von denen ich im letzten Update bereits geschwärmt habe.

Bei den Filmen, die 2006 rauskamen, fällt eine Auflistung schon schwieriger. Auch nach langem Grübeln kann ich mich beim besten Willen nicht auf eine Reihenfolge festlegen.

Introducing Van Canto

Das beste Album des Jahres 2006 stammt von Van Canto und heißt “A Storm To Come”. Die Musik ist schlichtweg genial! Schaut Euch am besten völligst unvoreingenommen den Video-Clip bei YouTube.com an. Was ich von der Musik halte (und wie sie ungefähr klingt), kann auf Vampster nachgelesen werden. Wahoo!

The Brandos live in Tuttlingen

Gestern Abend war auch auf dem Brandos-Konzert in Tuttlingen. Die Jungs haben nichts verlernt und zwei Stunden lang einen schönen Querschnitt durch ihre Alben gespielt. Dass das “Nowhere Zone”-Material außen vor blieb, störte mich nicht. Im Gegenteil, ich hätte auch auf ein paar neue Sachen zugunsten von Oldies wie “We Are No Man” und “A Matter of Survival” verzichtet. Dave war stimmlich in Topform. Die beiden neuen Musiker fügten sich gut in die Band ein, wobei ich von J. F. Vergel nicht viel mitbekam, da ich direkt vor Daves Gitarrenbox stand und dazu reichlich Monitor-Gesang abbekam. Das störte mich freilich wenig, da Herr Kincaid eben ein musikalisches Genie ist! Hier sind ein paar Fotos mit der (von J. F. “kommentierten”) Setlist.

Dave Kincaid (The Brandos) live in Tuttlingen am 7. Dezember 2006 Patrick Fitzsimmons (The Brandos) live in Tuttlingen am 7. Dezember 2006Dave Kincaid (The Brandos) live in Tuttlingen am 7. Dezember 2006Die Setlist der Brandos, Tuttlingen, 7. Dezember 2006

  1. Fight for Love
  2. Pass the Hat
  3. The Keeper
  4. Turn Away
  5. The Only Love I Can Get
  6. Anna Lee
  7. The Other Side
  8. She’s the One
  9. The Triangle Fire
  10. Gunfire at Midnight
  11. Tell Her That I Love Her
  12. Merrily Kissed the Quaker / The New York Volunteer
  13. The Solution
  14. Walking Home
  15. Over The Border
  16. Let It Go
  17. Gettysburg
  18. Can’t Go Home
  19. The Warrior’s Son
  20. Nothing to Fear
  21. Dino’s Song
  22. The Siege
  23. The Last Tambourine
  24. The Light of Day

Liebe, Tod und Humor

Aus diesen Zutaten entstand der Film Wer früher stirbt, ist länger tot. Ich sah ihn gestern im Kino und habe herzhaft und andauernd gelacht. Wer meinen (bisweilen schwarzen) Sinn für Humor teilt, möge dies bitte als Empfehlung ansehen. Der Name ist vielleicht etwas unglücklich gewählt, bewahrt jedoch vor falschen Vorstellungen.

Vorfreude ist schön!

Morgen ist es soweit: Nach vielen Jahren wird ein neues Brandos-Album erscheinen! Es heißt “Over The Border” und wird von Blue Rose Records veröffentlicht. Mit dem Titeltrack und “Walking Home” sind zwei großartige Stücke dabei, die ich bereits im Juli live hören durfte. Unter den restlichen Liedern werden sicherlich noch ein paar weitere Songjuwelen sein.

A happy beginning

When I first saw Lost and Delirious, Piper Perabo just blew me away. Actually, the whole movie was amazing. Still, Piper’s character Paulie Oster stood out as a unique role. I didn’t think I’d ever see anything remotely comparable. If you liked the movie as much as I did (or even more), please don’t get your hopes up, when I say I was reminded of Paulie when I saw Agathe de la Boulaye in The Girl. I think both actresses look strikingly similar in their respective roles: their clothes, their gestures, their motions, their eyes. However, The Girl is a somewhat surreal movie. There’s almost no dialogue and the plot remains rather vague. The passion between the girl and the painter is intriguing, but the whole story remains terribly unreal. The first few scenes are really strong, though. In a matter of seconds, the two main characters are introduced and their relationship is established. What could have been an excellent outset for a thrilling romance is then turned into a dull art movie with tasteful pictures and a solid jazz sound track. In fact, you can just visit the official site and experience the elusive atmosphere of the movie. If you watch the movie, don’t expect anything to actually happen. Just enjoy its beauty.

Globale Erwärmung

Eine unbequeme Wahrheit war ein erstaunlich unaufdringlicher Film. Der Inhalt ist selbstverständlich trotzdem dringlich. Es ist ein erstaunlich nachhaltiger Film, weil er seine Botschaft präzise formuliert und greifbar transportiert. Es bleibt zu hoffen, dass er einen wichtigen Teil zur Bekämpfung der globalen Erwärmung beiträgt. Ich kann den Kinobesuch jedenfalls sehr empfehlen, zumal ich überrascht war, wie ruhig aufrüttelndes Kino tatsächlich sein kann. Es ist ein kleiner Schritt zur Rettung der Welt.

Dar Williams might just change your life.

She’s a very talented singer and songwriter. She’s got a strong and clear voice. Her lyrics are thoughtful, poetic, and at times funny. Some of my favourite songs are “When Sal’s Burned Down”, “Are You Out There” and “Iowa”. Each has his own vibe. They’re about topics you don’t find in today’s music too often (and neither in yesterday’s music). Check out her official homepage and this excellent fan page.

I had heard one of her songs before (“As Cool As I Am”), but it was on April 16th, 2003, that I became a fan of her music. By now, I own all her albums. Especially her latest effort, “My Better Self” grew on me a lot. At first, I wasn’t impressed. But after seeing Dar live a couple of times earlier this year and listening to the album a bit more, I realized there are several outstanding songs on it, e.g., “Beautiful Enemy” and “Empire”. If you’re not familiar with Dar’s music, you should either check out her live album “Out There – Live” (featuring great versions of “Iowa”, “The Ocean”, “As Cool As I Am”, and “February”) or her debut “The Honesty Room” (featuring several amazing acoustic songs like “You’re Aging Well”).

Dar Williams live in Venlo (April 23rd, 2006)