Lethal live in Hechingen

Since I already wrote a long review for Vampster, a short summary of has to suffice. The whole show (21st July 2007) was supposed to be a warm-up for the Bang Your Head festival. Lethal rocked! Incredible vocals, fantastic songs, all good. Right before them, Age of Evil delivered a top notch set and a very tight performance. Pleasant surprise! Onslaught weren’t my cup of tea, but I enjoyed Vicious Rumors. They had Thaen Rasmussen on guitar. He used to be in Anvil Chorus in the early 80s; they were the best band that never got around to release an album. But back to Vicious Rumors: they played “You Only Live Twice” and, of course, “Digital Dictator” (among many others). Yay! Here’s Lethal’s set list:

  1. Fire In Your Skin
  2. Programmed
  3. Swim or Drown
  4. What They’ve Done
  5. Down
  6. Obscure The Sky
  7. Balancing Act
  8. Immune
  9. Pray For Me
  10. Killing Machine

Tom Mallicoat (Lethal) live in Hechingen

Fünf Freunde und zwei Filme

Auch wenn es für viele nichts Neues ist: Man stelle sich vor, fünf Musiker wie zum Beispiel George Harrison (Beatles), Bob Dylan, Roy Orbison (“Pretty Woman”), Tom Petty (zur Abwechslung ohne Herzensbrecher) und Jeff Lynne (Chef des Electric Light Orchestra) gründen eine Band und nehmen zusammen mit einem der coolsten Schlagzeuger ihrer Generation (Jim Keltner) mal eben ein Lied oder besser noch gleich ein ganzes Album mit kurzweiligen Songs auf. Spontan im Team geschrieben und von allen Beteiligten getragen erinnern die Lieder zwar an alte Glanztaten, besitzen aber auch eine gewisse Frische und Leichtigkeit. Gerade deshalb klingen sie auch nach vielen Jahren so gut wie eh und je.

So eine Band gibt es natürlich nicht. Wie könnte es sie denn geben in einer Welt voller Egos, Verkaufsstrategien und Plattenfirmenheckmeck? Aber immerhin gibt (bzw. gab) es die Traveling Wilburys.

Soweit zur Musik; nun zum Film: Auch wenn ich durchaus ein Freund von realtitätsnahen Filmen bin, erfreuen auch immer wieder Komödien mein Gemüt, die stellenweise unplausibel ablaufen. Dazu gehörte zu Beginn des Jahres Schräger als Fiktion und momentan Accepted. Letzterer entpuppt sich bei genauerem Nachdenken als absolut hanebüchen. Der Film versucht aber zum Glück gar nicht erst um jeden Preis wirklichkeitsnah zu sein. Vielmehr steht am Ende der anderthalb unterhaltsamen Stunden eine einfache und doch ein wenig bewegende Message, die die Welt – und auch die Hochschulwelt – sicherlich nicht verändern wird. Aber ich bin mir sicher, dass es ein paar Leute gibt, bei denen der Streifen Gedankengänge anstößt, sie vergessen bzw. eingerostet geglaubt hatten. Und dann sehen sie plötzlich die Welt (wieder) mit etwas anderen Augen. Schön.

Nicht ganz so schön war Adams Äpfel. Hier sorgen gewisse Szenen für bitterböse Heiterkeit. Leider fehlt dem Film aber der moralische Widerhaken. Das Zusammentreffen diverser Extreme wird teilweise äußerst unterhaltsam in Szene gesetzt, bleibt aber ohne greifbare Konsequenz. Das Ende hätte besser oder schlechter ausfallen können – es hätte keinen Unterschied gemacht. Eigentlich leidet jede Szene, die nicht durch Situationskomik besticht, unter der Willkürlichkeit der Ereignisse. Die wiederum ist natürlich ziemlich realistisch, aber auf der Kinoleinwand für meinen Geschmack eben deshalb nicht unterhaltsam.

Anstehende Manticess-Auftritte

Diesen Samstag (16. Juni) spielen Manticess ab etwa 16 Uhr beim Hafenfest in Kreuzlingen. Also kommt alle und jubelt uns zu! Zwei Wochen später treten wir in Böblingen auf. Details dazu folgen noch.

Keine Gerüchte

Es ist amtlich: Lethal kommen und spielen gleich zweimal. Wahoo!

Gerüchte

Im Internet kann man mit wenig Aufwand quasi alles schreiben, woraus sich fast ebenso leicht Gerüchte entwickeln können. In den letzten Tagen gab es gleich zwei Meldungen, bei denen ich hellhörig wurde. Fies wie ich bin, schreibe ich jetzt aber nur über die zweite, das besagt, Lethal würden in drei Wochen in Baden-Württemberg live auftreten. Bei einer solchen Meldung fange ich unwillkürlich an zu sabbern. Die Quelle ist zum Glück etwas vertrauenswürdiger als ein bloßer Kommentar bei MySpace (ein dezenter Hinweis auf das ominöse erste Gerücht an dieser Stelle). Aber die Bestätigung von Seiten der Veranstalter fehlt bislang. Eigentlich sollte ich jetzt diesen Eintrag beenden und mein Leben weiterleben. Aber ein Teil von mir würde am liebsten vor dem Rechner verharren, bis die Nachricht offiziell bekanntgegeben wird. Dabei besteht die Möglichkeit, dass das Gerücht falsch ist, dass die Meldung voreilig verbreitet wurde, bevor die Tinte auf den Verträgen geschrieben wurde. Hach, welch Seelenqual!

Gespräch mit einem Rockstar

Im Rahmen meiner journalistischen Aktivitäten führte ich jüngst ein Interview mit Scorpions-Sänger Klaus Meine. Das Gespräch ist bei Vampster nachzulesen. Für mich war es eine ziemliche Ehre, da die Band im Laufe ihrer Karriere einige sehr geniale Sachen abgeliefert hat. Außerdem klingt das neue Album vielversprechend. Besonders die melodischeren Stücke wie “Love Will Keep Us Alive”, “The Future Never Dies”, “Your Last Song” und “The Game of Life” knüpfen an alte Glanztaten an!

“They teach the bees and the birds about me.”

Am Wochenende sah ich im Kino (mal wieder) Imagine Me & You. Aus diesem Anlass gibt es hier die Liste mit den Filmen, die ich am häufigsten im Kino gesehen habe.

  1. Der Herr der Ringe: Die Gefährten (8x)
  2. Eine Hochzeit zu dritt (7x)
  3. Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (6x)
  4. V wie Vendetta (5x)
  5. Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (5x)

Cineastische Notizen

Völlig ungezwungen hier mal ein paar Notizen:

  • Ein Film, den du mehr als zehnmal gesehen hast: Lost and Delirious.
  • Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast: Eine Hochzeit zu dritt; nächstes Wochenende steht der siebte Kinobesuch auf dem Programm.
  • Eine/n Schauspieler/in, wegen der/m du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen: Lena Headey.
  • Eine/n Schauspieler/in, wegen der/m du weniger geneigt wärest, einen Film zu sehen: Eigentlich Nicole Kidman; allerdings ist sie tatsächlich die perfekte Besetzung für Mrs. Coulter in His Dark Materials: The Golden Compass – und den Film werde ich mir bestimmt nicht entgehen lassen!
  • Ein Film, aus dem du regelmäßig zitierst: Krieg der Sterne.
  • Ein Musical, von dem du alle Texte der darin gesungenen Songs auswendig kennst: Gibt es nicht. Wenn es ins Detail geht, bin ich häufig alles andere als textsicher.
  • Ein Film, bei dem du mitgesungen hast: Beautiful Girls; natürlich bei “Sweet Caroline”.
  • Ein Film, den jeder gesehen haben sollte: Eine unbequeme Wahrheit.
  • Ein Film, den du besitzt: Josie and the Pussycats.
  • Eine/n Schauspieler/in, die/der ihre/seine Karriere nicht beim Film gestartet hat und die/der dich mit ihren/seinen schauspielerischen Leistungen überrascht hat: George Harrison.
  • Hast du schon einmal einen Film in einem Drive-In gesehen? Nö.
  • Hast du schon mal in einem Kino geknutscht? Nö.
  • Ein Film, den du schon immer sehen wolltest, bisher aber noch nicht dazu gekommen bist: Fast Food Nation.
  • Hast du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war? Klar. Bei Was nützt die Liebe in Gedanken bin sogar einmal während dem Vorspann gegangen.
  • Ein Film, der dich zum Weinen gebracht hat: Titanic.
  • Popcorn? War doch damals ein Konkurrenzblatt der Bravo, oder?
  • Wie oft gehst du ins Kino? Durchschnittlich wohl etwas mehr als einmal im Monat.
  • Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen? L’Auberge espagnole – Wiedersehen in St. Petersburg; bin allerdings zwischendurch rausgegangen, weil der Film absolut furchtbar war.
  • Welches ist dein Lieblingsgenre? Das ist eindeutig das Piper Perabo-dreht-unter-Regie-von-Johannes Schult-und-Kevin Smith-Philosophie-Romantik-Drama.
  • Was war der erste Film, den du im Kino gesehen hast? I don’t have a bastard clue.
  • Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen? Zoolander und einige andere.
  • Was war der merkwürdigste Film, den du mochtest? Donnie Darko.
  • Was war der beängstigendste Film, den du je gesehen hast? K-19 – Showdown in der Tiefe.
  • Was war der lustigste Film, den du je gesehen hast? Das Leben des Brian; allerdings erst beim vierten oder fünftem Mal.

Nicht aufregen, nur wundern

Geier Sturzflug besangen einst den “Walkmanfan”. Mich erreichte der technische Fortschritt 1995. Ich war zum ersten Mal in den USA und durchstöberte gleich in der ersten Woche mehrere Plattenläden in San Diego. In einem der Geschäfte gab es unzählige gebrauchte MCs zum Spottpreis. Dort kaufte ich knapp 20 US-Metal-Alben, die in Europa nur schwer oder gar nicht erhältlich waren. Das Mietauto hatte zwar einen Kassettenspieler, aber meiner Eltern wollten die Musik (bzw. den Lärm) eher ungern hören. Deshalb kauften sie mir für die zwei verbleibenden Wochen für zehn Dollar einen tragbaren Kassettenspieler mit Kopfhörer, so dass ich fortan täglich Bands wie Sanctuary, Toxik, Powermad und Intruder hören konnte. Nach diesen zwei Wochen leistete mir das Teil noch jahrelang gute Dienste.

Sein Nachfolger hielt nicht halb so lange durch. Und danach wurde alles ganz furchtbar. Weder CD- noch MP3-Spieler hielten länger als ein Jahr, was natürlich ein Stück weit daran liegen mag, dass ich meistens das billigste Modell gekauft hatte. Das aktuelle Exemplar kaufte ich folglich nur sehr, sehr zögerlich; nicht nur wegen der niedrigen Lebenserwartung, sondern auch weil ich fürchte, dass dafür in anderen Teilen dieser Welt Menschen ausgebeutet und Abfälle sorglos entsorgt wurden.

Parallel zu der technischen Entwicklung fanden soziale Veränderungen statt. Standen in meiner Jugend noch Metal-Fans in Verruf, dass sie monotone, viel zu laute Musik hören, scheint es mir heutzutage eine gänzlich andere Kultur zu sein. Schauplatz ist in den meisten Fällen der öffentliche Personennahverkehr. Hier treffen Kulturen (vorselektiert) aufeinander. Hier beobachte ich die Verrohung der Jugend. Dass im Bus schnell die gruppendynamische Hölle ausbricht, ist nichts Neues. Ich finde jedoch, dass immer mehr Leute immer lauter Musik hören, wenn sie unterwegs sind.

Das alleine ist schon frustrierend, weil ich kein Ohrenarzt bin und somit nicht direkt monetär von dieser Entwicklung profitieren kann. Dass viele Leute keine Anstalten machen, die Beschallung aus der Konserve einzustellen, wenn sie Bekannten begegnen und sich mit ihnen unterhalten, finde ich nicht minder unverschämt. Mehr noch als diese physiologischen und sozialen Aspekten treibt mich jedoch die musikalische Monotonie zur Verzweiflung, die aus den Kopfhörern dieser Leute tönt. Besonders beim Rhythmus, den man notgedrungen am deutlichsten hört, ist eine Steigerung in Sachen Primitivität und Künstlichkeit kaum mehr vorstellbar. Ich wage es nicht, mir auszumalen, welchen Einfluss die permanente Wiederholung unorigineller Rhythmen auf die Psyche der Leute hat.

Ich muss zugeben, dass ich viele Lieder mag, die in dieser Hinsicht ähnlich wenig Abwechslung zu bieten haben. Aber ich sitze nicht in der letzten Busreihe, wo der Motor am lautesten rattert, und dröhne mir (und den anderen Fahrgästen) damit die Ohren zu. Obwohl ich selbst Schlagzeuger bin, würde ich es durchaus begrüßen, wenn Künstler vermehrt auf schlanke, harmonie- und melodiebetonende Arrangements setzen und auf unnötige Groovemonotonie verzichten würden. Mein Reisesoundtrack besteht mittlerweile zu einem Großteil aus Akustikstücken und dergleichen, z.B. von den Brandos, Richard Shindell und Dar Williams. Außerdem bin ich froh, dass Bands wie Änglagård mit ihrer Musik das 4/4-Takt-Grundgerüst niederreißen und auf den Trümmern grandiose Klangwelten errichten. (Wer in diesem Zusammenhang mehr lesen will, möge bitte die aktuelle Startseite von Mattias Olssons Blog anschauen.)

Der Gipfel der Unverschämtheit sind natürlich Menschen, die nicht den Umweg über einen Kopfhörer nehmen und mit ihren modernen Handys das ganze Abteil beschallen. Im Vergleich zu den wirklichen Problemen der Welt ist das natürlich Kinderfasching. Es wäre viel wichtiger, dass ein Ruck durch die Bevölkerung geht, die Atomkraftwerke endlich stillgelegt werden und sich Vernunft über den Globus ausbreitet. Allerdings vermute ich, dass das nur noch eine reine Formsache wäre, wenn jeder das neue Reinhard Mey-Album kaufen und sich dessen Botschaften zu Herzen nehmen würden.

Unfall auf der Datenautobahn

In der Sendung SWR1 Leute am 16. April 2007 meinte Prof. Dr. Manfred Spitzer treffend:

Aus meiner Sicht gehört es zu den Skandalen der deutschen Schullandschaft, dass die Probleme des größten Softwarehauses der Welt zum Schulfach erhoben wurden.

Passend dazu sind um mich herum gerade wieder einige Leute am Verzweifeln, weil Vorlesungsunterlagen in Form von .doc-Dateien lediglich Datenrauschen darstellen. Ich bin mir sicher, dass der ursprüngliche Inhalt problemlos im ASCII-Format dargestellt werden kann bzw. hätte werden können. Oder so ähnlich. Und selbst wenn nicht, wäre .pdf ein sinnvolles Format gewesen.