Die Welt hat sich weitergedreht.

Vor weniger als zwei Minuten habe ich “Wolfsmond” von Stephen King gelesen. Dabei hörte ich – wie könnte es anders sein – “Somewhere Far Beyond” von Blind Guardian. Das Buch bekam ich 2003 zu Weihnachten, die Musik genau 11 Jahre vorher. Ob Roland den Dunklen Turm je erreichen wird, werden zwar erst “Susannah” und der abschließende siebte Teil “Der Dunkle Turm” zeigen, die später dieses Jahr (zumindest auf englisch) erscheinen werden. Doch auch Teil Nr. 5 wußte zu gefallen. Es gab sehr viel Palaver, wobei natürlich (?) die Geschichte(n) von Jericho Hill mit am fesselndsten war(en).

Außerdem lese ich (neben 5 anderen Büchern) gerade noch “Die Macht der Meme” von Susan Blackmore, dessen erstes Kapitel bereits sehr zu begeistern weiß. Arg viel weiter bin ich noch nicht vorgedrungen, da die Geschichte des Revolvermanns aus Gilead doch eine gewisse Lesedynamik entwickelte.

Der Herr der Ringe im Kino

Nachdem ich vergangene Nacht alle drei Filme im Kino angeschaut habe, will ich an dieser Stelle eine kleine Top5-Liste der negativsten Punkte der “Herr der Ringe”-Verfilmung von Peter Jackson aufstellen:

  1. Das allerletzte Bündnis zwischen Elben und Menschen in Helms Klamm.
  2. Howard Shores 08/15-Soundtrack.
  3. Faramir bringt Frodo samt Ring nach Gondor.
  4. Kein (expliziter) Palantír in Minas Tirith.
  5. Nervende Zeitlupenszenen, v.a. am Ende.

Trotz dieser (und vieler anderer) Unzulänglichkeiten konnte aber der dritte Teil mehr noch als seine Vorgänger mit atemberaubenden Bildern überzeugen. Ich will gar nicht ins Detail gehen, denn dann würde ich noch an Weihnachten hier sitzen und tippen. Auf alle Fälle ist der Film sehenswert, solange man keine Angst vor Spinnen hat.

Schade, daß du gehen mußt

Nach einem langen, erfüllten Leben wurde heute Puschel eingeschläfert. Kais Kater hat mehr als nur einmal in den letzten zehn Jahren seine Pfotenspuren (und zuletzt auch seine Haare) in meinem Leben hinterlassen. Selber hatte ich nie ein Haustier, so daß Puschel wohl das Tier war, das ich am besten kannte und am meisten mochte. Und wer weiß, vielleicht habe ich von ihm auch ein bißchen Gelassenheit gelernt. Möge er in Frieden ruhen.

Puschel

Farben

Neulich (s)aß ich in der Mensa und wollte gegenüber einer weiblichen Person demonstrieren, daß ich zusätzlich zu den 16 Standardfarben, die ich als Mann wahrnehme, noch weitere Zwischentöne benennen kann. Ich zeigte auf den Teller und meinte: “Türkis.” Daraufhin sie: “Nein, das ist Mint!” Zu mehr als einem verzweifelten Lächeln war ich dann nicht mehr in der Lage.

Grabgeflüster

Am Dienstag sah ich Grabgeflüster. Die romantisch angehauchte Bestattungskomödie war wirklich hinreißend! Der Film fing gut an und wurde mit jeder Minute besser. Christopher Walken wirkte anfangs noch deplaziert, doch spätestens bei seiner zweiten Beerdigung rockte er das Haus bzw. die Kirche. Aber auch die HauptdarstellerInnen sowie natürlich die ausgeklügelte Handlung waren toll. Ich war begeistert!

Damals und heute

Wer mich kennt, der weiß, daß ich mit den letzten Alben der Toten Hosen so meine Probleme habe. Andererseits machten mich die Düsseldorfer damals (1989) mit ihrem “Liebeslied” überhaupt erst zum Musikliebhaber. An diese Stelle gehört jetzt eine Überleitung. Ich bewundere Reinhard Mey für seine Ehrlichkeit und Meinung und seine aufrüttelnden Lieder wie z.B. “Sei wachsam”.

Prüfungseuphorie!

Jipie! Eben habe ich dem Nachbarsjungen etwas von Chomskys Universalgrammatik erzählt, woraufhin er meinte, er würde später mal nicht studieren wollen. Ihr merkt es schon, ich momentan ziemlich durch.

Blackmore’s Night live in Friedrichshafen

Vorgestern habe ich Blackmore’s Night live gesehen. Das Konzert in Friedrichshafen war sehr schön. Candice Night sang wie eine junge Göttin und Ritchie Blackmore rockte das Haus. Wahoo! Hier ist die Setlist:

  1. Cartouche
  2. Play Minstrel Play
  3. Under A Violet Moon
  4. Past Time With Good Company
  5. Fires At Midnight
  6. Home Again
  7. Soldier of Fortune
  8. 16th Century Greensleeves
  9. Diamonds & Rust
  10. Mr. Peagram’s Morris and Sword
  11. Village on the Sand
  12. Ghost of a Rose
  13. Durch den Wald zum Bachhaus
  14. I Still Remember
  15. Renaissance Faire
  16. The Clock Ticks On
  17. All For One
  18. Storm
  19. Writing on the Wall
  20. Difficult To Cure
  21. Self Portrait
  22. Wind in the Willows
  23. Now and then

An Erminig live in Wiesloch

Vergangenen Mittwoch war ich bei einem Konzert der Gruppe An Erminig in Wiesloch-Schatthausen. Das Wetter hätte besser sein können, aber ansonsten war ich restlos begeistert von dem Auftritt, der knapp zwei Stunden dauerte! Das Trio wurde dabei von einem Percussionisten unterstützt, was mir sehr gut gefiel. Auf dem Programm standen in erster Linie die Stücke des “Tennadeg”-Albums, welches ich nach wie vor liebe. Ansonsten gab es ein paar ältere Stücke, sowie eine handvoll Gesangsnummern. Der einzige Ausfall war der etwas seltsame, monotone, schottische (?) Opener. Doch ab dem zweiten Stück (“Costaxoat”) folgte ein “Hit” dem anderen. Fazit: Ein hinreißender Auftritt, vielleicht sogar das beste Folk-Konzert, das ich bislang erlebt habe!

Hooters-Reunion

Umwerfende Neuigkeiten: Heimlich, still und leise haben sich die Hooters wiedervereinigt! Wahoo!