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Unbedingt “Momo” von Michael Ende lesen!
Unbedingt “Momo” von Michael Ende lesen!
Joho, ein Update! Ich bin zurück in Konstanz. Nachdem ich auch endlich meine Stereo-Anlage angeschlossen (und mein neues Bett aufgebaut) habe, höre ich momentan häufig Reinhard Mey, aber auch “Evolution Purgatory”-Album von Persuader. Bei Reinhard Mey ist es gerade meistens die “Flaschenpost”-CD, auf der mir neben dem “Narrenschiff” besonders “Füchschen” gefällt. Ansonsten klingen die Studioaufnahmen wie gewohnt etwas träge. Apropos Mey bzw. “Das Narrenschiff”: In Tagen wie diesen ist es eine willkommene Abwechslung, wenn jemand über den “schlimmen alten Mann in Rom” schreibt bzw. singt, ohne zuvor den Verstand und die Aufrichtigkeit an der Garderobe abgegeben zu haben.
Jimmy Keegan rocks! So do Spock’s Beard! Wahoo! Hier ist die Setlist vom Konzert in Karlsruhe am 21. März 2005:
Hautnah. Natalie Portman toll. Natürlich. Trotz Zigaretten. Wenig Schlaf. Keine Verben. Neues Lied. Konstanz zwischendurch. Manticess. Wieder Waiblingen. Twix. Musik. USA und Iran. Politik. Telefon. Stille. Der große Augenblick. Nicht. Vielleicht auch egal. Zufriedenheit. Kein Informationsgehalt. Clerks. Die Wahrheit. Gewisse Männer und gewisse Frauen. Hautnah.
Vergangenes Wochenende war ich in Konstanz. Es gab ein Wiedersehen mit vielen Leuten, Manticess probten und es schneite. Am Montag Abend war ich nach langer Zeit endlich mal wieder im Buch Wittwer und kam mir fast schon vor wie Randal in der Big Choice-Videothek. Zu Hause sah ich endlich Die Verurteilten. Der Film war großartig. Die Grundstimmung erinnerte mich an “The Light of Day” von den Brandos.
Ab Oktober werde ich für sechs Monate (wieder) in Waiblingen wohnen. Damit endet auch mein diesjähriger Lesesommer, der mit “Die Stimme des Herrn” (Stanislaw Lem) einen würdigen, wenn auch stellenweise etwas verwirrenden Abschluß fand. Persönlicher Tipp: Das Vorwort einfach ignorieren!
Ich lese. “Im Westen nichts Neues” (Erich Maria Remarque), “Der Unbesiegbare” (Stanislaw Lem), “True” (Tom Tykwer) und “Hochzeit in Konstantinopel” (Irmtraud Morgner).
Schon vor einiger Zeit habe ich die “His Dark Materials”-Trilogie (Philip Pullmans) verschlungen. Anders kann man es nicht nennen. Selten habe ich derart kompakte Bücher gelesen! Leider konnte der Inhalt nicht ganz mit der tollen Ausformulierung mithalten. Das lag zum Teil an der Erzählgeschwindigkeit, die bisweilen Brüche in der logischen Struktur erzwang, zum Teil auch an der Fülle an magischen Personen und Gegenständen. Am meisten Probleme bereitete mir allerdings die Grundidee der Geschichte. Was bei einem Film wie “Dogma” noch funktioniert, führt hier beim Krieg der Mächte zu einigen moralischen Dilemmas (wie z.B. Lord Asriels Energiequelle am Ende von “The Golden Compass”) und einem meiner Meinung nach unbefriedigendem Ende. Trotzdem waren die drei Bücher besser als die meisten anderen mir bekannten Fantasy-Geschichten und enthielten unzählige Nuancen, die mich zum Denken, Schmunzeln und Weinen brachten.
Nach einer arbeitsreichen Woche haben Susanne und ich die erste Manticess-CD fertiggestellt! Jetzt freuen wir uns und hoffen, daß ganz viele Leute die Musik anhören und Gefallen daran finden!
Gestern Abend war ich im Kino. Ich schaute mir Shrek 2 und Before Sunset an. Obwohl es sich bei beiden Filmen um Fortsetzungen handelte, waren sie wirklich sehr gut. Shrek 2 hatte alle guten Elemente des ersten Teils, übertraf diesen jedoch in Sachen Musik (Tom Waits, Frou Frou) und besaß eine schlüssigere Handlung. Außerdem vergebe ich bei Star Wars- und Blues Brothers-Referenzen immer gerne Sympathiepunkte.
Before Sunset war anschließend ein etwas anderer Film. Hier war der erste Film bereits absolut grandios, so daß ich ein wenig skeptisch war. Aber dann erreichte die 9 Jahre danach spielende (und gedrehte) Fortsetzung nach drei recht verkrampften Anfangsminuten mühelos die Klasse von Before Sunrise. Ich konnte es kaum glauben, aber so war es. Ich will an dieser Stelle gar nicht viel mehr schreiben. Fans des ersten Teils sollten sich die romantische, gesprächslastige Geschichte unbedingt anschauen, zumal es diesmal ein (wie ich finde) wirklich überraschendes Ende gibt. Wer die Originalgeschichte noch nicht kennt, kann Before Sunset wohl auch problemlos anschauen, obwohl es natürlich besser wäre, wenn man vorher noch Before Sunrise aus der Videothek ausleiht.