Brandos-Sommertour 2006

Die Brandos rocken! Das Konzert in Neukirchen am 27. Juli 2006 war bereits großartig. Am nächsten Tag in Winterbach war die Band sogar noch einen Tick mitreißender und das Konzert ausverkauft. Die Setlist der beiden Auftritte steht unten. Beim Postplatz-Openair in Appenzell am 29. Juli 2006 konnten Dave Kincaid, Ernie Mendillo, James Mastro und Larry Mason immerhin 95 Minuten spielen. (Pass The Hat, Turn Away, Sinister Purpose, The Warrior’s Son, The Last Tambourine und Rock’n’Roll Music To The World fehlten; die Reihenfolge war anders.) Es gab Klassikern wie The Keeper und The Solution, es gab Oldies wie “Nothing To Fear” und “Hard Luck Runner” (Yeah!) – und es gab neue Songs, wobei mir “Walking Home” und “Over The Border” sehr, sehr gut gefielen! Gruß an dieser Stelle an Robert und Petra. Die Brandos kommen übrigens im Dezember auf große Europa-Tour!

  1. Fight For Love
  2. Pass The Hat
  3. Turn Away
  4. The Keeper
  5. Anna Lee
  6. The Other Side
  7. Sinister Purpose (CCR-Cover)
  8. Walking Home
  9. Tell Her That I Love Her
  10. Merrily Kissed The Quaker / The New York Volunteer
  11. Hard Luck Runner
  12. The Solution
  13. Over The Border
  14. Let It Go
  15. Gettysburg
  16. Dino’s Song (Quicksilver Messenger Service-Cover)
  17. Gunfire At Midnight
  18. The Light Of Day
  19. Can’t Go Home
  20. The Warrior’s Son
  21. Nothing To Fear
  22. Bad Moon Rising (CCR-Cover)
  23. The Siege
  24. The Last Tambourine
  25. Rock’n’Roll Music To The World (Ten Years After-Cover)

Dave Kincaid live in Neukirchen (27. Juli 2006)

München, Besessen, Lücke im System, Inside-Out

Kurzkommentare zu Filmen, die ich kürzlich sah: München war schockierend und gut. Besessen war leidenschaftlich und toll. Lücke im System war unerwartet gelungen. Inside-Out war herrlich bittersüß.

Ben Miles, Humppa

Bin ich eigentlich blind? Rob ist Dascomb. Dascomb ist Rob. Sehr amüsant.

Besser spät als nie: mein Eläkeläiset-Livebericht.

From Dar to Imagine Me & You

I was looking for Dar Williams set lists and found this comment: [… ] really, truly adorable. The heart-warming romantic comedy everybody wants to see.

Eine Hochzeit zu dritt und andere gute Nachrichten

Good News: Die Brandos kommen am 28. Juli 2006 doch nach Winterbach!

Ach ja, ich bin mir sicher, es geschieht ständig! Wahoo!

V wie 5

Gestern zeigten wir im AStA-Kino Before Sunrise und Before Sunset, zwei tolle Filme! Hach! Kürzlich sah ich zum fünften Mal V wie Vendetta. Hier ist eine spontane Liste meiner fünf Lieblingsfragmente:

  1. Unsere Aufgabe ist es, die Nachrichten zu senden, nicht sie zu erfinden. Das ist Aufgabe der Regierung.
  2. Syrien, davor und danach.
  3. …wie paradox es ist, einen maskierten Mann zu fragen, wer er ist.
  4. Eine Revolution ohne Tanzen ist eine Revolution, die sich nicht lohnt.
  5. Hat der Film ein Happy End? – Eins, wie es nur Zelluloid bieten kann!

Brokeback Mountain

Aussage des Monats: “Wenn ich schwule Cowboys sehen will, fahre ich mit den Holzmannjungz auf die Hütte.” (Patrick Theiner)

Über das neue Wise Guys-Album Radio

Das neue Wise Guys-Album trägt den vielversprechenden Titel “Radio”. Ich könnte auf jeden Song einzeln eingehen, aber da ich weder richtiger Fan noch Fachmann bin, beschränke ich mich auf zwei Beispielpaare: Der stimmungsvolle Titeltrack (leider mit unpassendem Dur-Ende) und die aufgewühlte Ballade “Wir hatten den Moment” sind die beiden Höhepunkte des Albums. Die restlichen Stücke sind (mal abgesehen vom Tears For Fears-Cover “Mad World” und recht überflüssigen “Ruf doch mal an”-Remake) leider penetrant alltäglich. Besonders schlimm wird es bei den beiden Nummern “Das Allerletzte” und “Ja ja”, die inhaltlich nahezu identisch sind. Ersteres hat noch ein paar unterhaltsame Zeilen, während man sich bei “Ja ja” fragt, warum man über die Ansichten von jemandem singt, wenn einem diese bereits zu den Ohren raushängen? Da höre ich mir lieber “Früher” an, worin eben diese Ansichten ein wenig unterhaltsamer dargestellt werden. Keine Frage, die gesanglichen Fähigkeiten der fünf Kölner sind genial. Manche Songs (z.B. “Buddy Biber”) dürften live etwas unterhaltsamer sein. Auf CD kann mich die Musik aber nicht mitreißen. Natürlich finde ich das bedauerlich, zumal die Band live äußerst sympathisch war, eine exzellente Homepage betreibt und in der Vergangenheit bereits einige tolle Stücke wie “Nur für dich”, “Jetzt ist Sommer” und eben “Ruf doch mal an” am Start hatte, die zwar auch unspektakuläre Themen behandelten, aber dies auf originelle Weise taten. Über die relative lange Spielzeit von 60 Minuten lässt sich streiten. Fans begrüßen sie sicherlich. Meine Aufmerksamkeitsspanne sträubt sich angesichts der textlastigen Musik jedoch gegen den Nonstopkonsum.

V wie 4

V wie 4

Keine Lieder über Liebe, Manticess-Auftritte

Kürzlich sah ich den Film Keine Lieder über Liebe. Er war ganz nett, wirkte allerdings wie eine langgestreckte Episode aus “Hautnah”, nur eben (natürlich) nicht so gut. Sehr unrealistsch war allerdings die erste Szene mit der Band im Proberaum, als einer der Musiker tatsächlich fragte: “War ich zu laut?”

Manticess werden Anfang Juni voraussichtlich in Konstanz und Böblingen auftreten (am 3. bzw. 10.) – zu viert!