Jutze 52 #45 – On Request

This is a bluesy rock and roll tune about ordinary things. And just in case you’re new here: This year I’m (once again) making a new 52-second song every week. The songs are often quick ideas, sketched out and recorded at the eleventh hour. The project forces me to be creative. It also keeps me playing and recording. I’m looking forward to the end of this ordeal at the end of December. This year’s run has been rather, well, forced, and I didn’t have as much time to dwell on detail, good lyrics, or strong melodies. Anyway, here’s the 12-bar blues mentioned at the beginning of this post a.k.a. a little experiment with slightly distorted vocals.

#45 On Request

Don’t talk
Don’t tell
Don’t even try to scream and yell
Don’t speak
Until you hear the beep
The answering machine ain’t ready yet

Don’t walk
Don’t run
Don’t move your feet until it’s done
Don’t go
Until the green light tells you so
The red light means you better stay where you are

(words and music by Johannes Schult 2015 Creative Commons by-nc 4.0)

Jutze 52 #44 – Counting Sheep

This tune is based on the idea that the piano is counting sheep. One note = one sheep. Next, two notes = two sheep. A new note is put at the beginning of the melody for each new sheep. The piano can be heard on one of the stereo channels. The other channel contains various other instruments who don’t really care about the sheep.

Counting Sheep lead melody (sheet music)

#44 Counting Sheep

(music by Johannes Schult 2015 Creative Commons by-nc 4.0)

Jutze 52 #43 – Night Shift

This song just happened after I put a new set of strings on my acoustic guitar.

#43 Night Shift

(music by Johannes Schult 2015 Creative Commons by-nc 4.0)

Jutze 52 #42 – Salami

Dies ist schon wieder ein Lied über Essen.

#42 Salami

Ich habe mir beim Metzger eine Salamiwurst gekauft
Und während ich meine Schuh ausziehe, macht mein Bruder die Tasche auf
Und er findet die Salami
Und er beißt herzhaft hinein
Nomnomnomnomnomnomnomnomschmatz

Ich hole mir aus der Küche ein Bier, denn ich hab Durst
Und als wiederkomme, fehlt ein Stück von meiner Wurst
Und mein Vater kaut mit vollen Backen
Das Leben ist gemein
Nomnomnomnomnomnomnomnomschmatz

Ich setz mich an den Tisch und binde meine Serviette fest
Da springt plötzlich der Hund herein und schnappt sich noch den Rest
Und er bellt vor lauter Freude
Und schaut unschuldig drein
Nomnomnomnomnomnomnomnomschmatz

(words and music by Johannes Schult 2015 Creative Commons by-nc 4.0)

Jutze 52 #41 – Alles Käse

Dies ist mal wieder eine Ausgeburt der selbst auferlegten Liedmacherei. Statt Muse gibt es Synthesizer und dazu gesellt sich noch ein wahrer, wenn auch simpler Text.

#41 Alles Käse

Toastbrot, Gurken, Tomaten schmecken so ganz nett
Nudeln, Kartoffeln, Pizza und Baguette
Doch alles wird besser, besser als nur nett
Wenn man es mit Käse überbäckt

(words and music by Johannes Schult 2015 Creative Commons by-nc 4.0)

Jutze 52 #40 – Hausverbot bei IKEA

Dieses (natürlich völlig fiktive) Lied entstand um den herrlichen Titel herum. Ich hätte vermutlich noch einige weitere Strophen schreiben können, aber es ist auch so schon viel zu viel Text für 52 Sekunden geworden. Eigentlich sollte ich jetzt noch ein Video dazu drehen, doch hinterher endet das nur damit, dass ich Hausverbot bei IKEA bekomme.

#40 Hausverbot bei IKEA

Wenn man 13 Billy-Regale aufbaut und auf einem Einkaufswagen stapelt
Können die leicht umkippen; und es kann passieren, dass alles auf das Kind vor uns und seinen Opa fällt
Die Kloschüssel aus dem Ausstellungsraum “Gästetoilette” ist unverkäuflich
Erklärte man mir an der Kasse, als ich sie auf das Förderband legte – und jetzt habe ich
Hausverbot bei IKEA
Hausverbot bei IKEA
Was habe ich falsch gemacht?
Hausverbot bei IKEA
Hausverbot bei IKEA
Was habe ich falsch gemacht?

Meine Freundin ist Tierschutzaktivistin, deshalb habe ich, um ihr zu imponieren
100 Pandas aus Gefangenschaft befreit, doch sie machte sich nichts aus Stofftieren
Hausverbot bei IKEA
Hausverbot bei IKEA
Ich habe es doch gut gemeint
Hausverbot bei IKEA
Hau… – was soll das heißen, man darf in der Küchenabteilung nicht singen?

(words and music by Johannes Schult 2015 Creative Commons by-nc 4.0)

Jutze 52 #39 – Rheinebene

Diese Woche gibt es noch ein instrumentales Stück. Es entstand auf dem Weg von Saarbrücken nach Schwaben, was auch die Erklärung des Titels ist.

#39 Rheinebene

(words and music by Johannes Schult 2015 Creative Commons by-nc 4.0)

Jutze 52 #38 – 2007

Dieses Stück habe ich am 18. Februar 2007 aufgenommen und eben wiederentdeckt.

#38 2007

(words and music by Johannes Schult 2015 Creative Commons by-nc 4.0)

Von wegen Lisbeth live in Potsdam

Kurz entschlossen besuchte ich am 12. September das Konzert von Von wegen Lisbeth im Waschhaus in Potsdam. Ich hatte am Tag des Auftritts zum ersten Mal von der Existenz der Band erfahren und ein paar Stücke auf YouTube angehört. Für 15 Euro an der Abendkasse kam ich so in den Genuss eines kurzweiligen Popmusikkonzertabends. Als Vorband spielten Findlay. Im vorderen Teil der Halle gab es leider sehr viel Bassgewummer, so dass Gesang und Melodien häufig im Lärm untergingen. Bei eingängigeren Songs wie “Electric Bones” wusste die Musik aber durchaus zu gefallen, zumal der Gesang bei aller Eigenwilligkeit eingängig blieb. Insgesamt hätte ich das Ganze natürlich gerne poppiger gehabt, da ich mit Grunge-Gitarren so meine Probleme habe. Den etwa 150 anwesenden Leuten schien es zu gefallen, wenngleich es nach acht Stücken keine nennenswerten Zugaberufe gab.

Von wegen Lisbeth machten im Anschluss daran praktisch alles richtig. Statt einem pseudoatmosphärischen Intro vom Band, begann der Auftritt mit einer passenden Keyboardexploration, die nahtlos in den Opener “Vor deiner Tür” überging. Mit vermeintlich einfachen Worten näherte sich das Lied vermeintlich einfachen Begebenheiten, doch zusammen mit der fluffigen, flotten, aufgeräumten und zugleich schwungvollen Popmusik wurde ich sofort in den Bann gezogen. Die Rhythmusgruppe legte einen starken Groove vor, auf dem sich Gesang, aber auch Gitarrenlicks, Elektro-Spielereien und Glockenspiel ausbreiten konnten. Die Stücke waren eingängig, eben nicht, weil der Titel zigmal wiederholt wurde, sondern weil Zeilen wie “Lang lebe die Störung im Betriebsablauf” so charakterstark sind, dass man unweigerlich den Drang verspürt, an Ort und Stelle ein Plakat mit dem Slogan zu malen. Manche Kompositionen wirkten ein wenig austauschbar, doch es war da eben etwas Eigenständiges, das deutlich zeigte, dass hier eine Band ihren Stil gefunden hatte.

Die fünf Musiker hatten sichtlich Spaß und lebten die Musik auf der Bühne, jeder auf seine Art. Statt dämlicher Loops gab es wohl dosiert Offbeats und richtiges Schlagzeug, welches von einem jüngen Simon Phillips-Klon gekonnt bearbeitet wurde. Statt langweiliger Soloteile gab es heitere Ansage; statt Coverversionen gab es durchgängig tanzbare Stücke, die bereits beim ersten Anhören zündeten. Kaum jemand im (überwiegend jungen, weiblichen) Publikum stand still. Statt verkrampft mit dem Handy das Geschehen zu filmen wurde getanzt, wurden die Gefühle der Musik verinnerlicht. (Entsprechend habe ich auch nur rasch ein einzelnes, unten zu sehendes Bild gemacht, was mit meinem Super-Duper-Handy auch ganz toll gelungen ist.) Etwa anderthalb Stunden lang waren Band und Publikum gemeinsam glücklich, wobei dieser Zustand auch nach den drei Zugabeliedern fortbestand.

Von wegen Lisbeth live in Potsdam (2015-09-12)

  1. Vor deiner Tür
  2. Bäreneck
  3. Schwester
  4. Kafka Luise
  5. Plötzlich
  6. Hellersdorf
  7. Cherie
  8. Milchschaum
  9. Drüben bei Penny
  10. Lang lebe die Störung im Betriebsablauf
  11. Bitch
  12. US-Studie
  13. Sushi
  14. Pflicht
  15. 14 Tage Testversion
  16. Das Zimmer

Von wegen Lisbeth Setlist (Konzert in Potsdam, 2015-09-12)

Help! A Beatles Tribute live in Schramberg

On Saturday, July 4th, 2015, I finally got to see Help! A Beatles Tribute. Two band members used to play with The Brandos, which is why I became aware of this Beatles cover band in the first place. Still, I went to the concert primarily to hear Beatles songs – and, hopefully, to get an idea what a Beatles concert would sound in the year 2015 if John, Paul, George, and Ringo had magically travelled through time (and had even more magically solved their conflicts). So I drove to Schramberg in the middle of the Black Forest. It was a particularly hot summer day and the town seemed very sleepy. As the sun set, however, people flocked to the venue, a beautiful garden area. About 350 people had arrived when the four musicians appeared on stage.

The music sounded terrific, mostly because the songs were and are amazing, but also because the band brought the tracks to life with fervent passion and dedication. This wasn’t about creating an exact copy of the original in terms of looks, chronology, or stage banter. Yet, the songs themselves were performed faithfully to the point where you could just close your eyes and pretend to witness the magical journey through time mentioned above. Here was a group of musicians with strong voices and even more impressive melodies. Song after song, hit after hit, classic after classic – it was a barrage of the very best that music has to offer. The first set was a blazing journey through 2-minute pop symphonies. The second set was more of the same with a few songs off the later albums. I just loved that Help! A Beatles Tribute focused on songs that work in a live setting.

There was hardly any pause between songs. There were no solos, no pointless animation attempts, no tiresome history excursions. Only once in every set did the band encourage singing along (“Yellow Submarine” and “Hey Jude”). Plus, there was a conga-line (Polonaise in German) during “Ob-la-di Ob-la-da”. Naturally, people sang along during most of the songs, anyway. The song selection left nothing to be desired. A few lesser known songs spiced up the show – and similarly to the original, there were a few driving cover songs sounded oh so good. I don’t remember the exact setlist, but the list below should be rather complete. If you get the opportunity to see the band (tour dates can be found here), go to their concert!

Help! A Beatles Tribute live in Schramberg (2015-07-04)

First Set:

A Hard Day’s Night
Eight Days a Week
Ticket to Ride
Love Me Do
I Should Have Known Better
Please Please Me
It Won’t Be Long
Rock and Roll Music
I Feel Fine
We Can Work It Out
The Night Before
From Me to You
Please Mr. Postman
Yellow Submarine
Can’t Buy Me Love
I Want to Hold Your Hand
Long Tall Sally

Second Set:

Help!
Day Tripper
Drive My Car
Paperback Writer
Lucy in the Sky With Diamonds
I Saw Her Standing There
Get Back
Here Comes the Sun
Come Together
Revolution
Back in the U.S.S.R.
Ob-la-di Ob-la-da
I Wanna Be Your Man
She Loves You
Let It Be
Twist And Shout
Get Back
Don’t Let Me Down
With a Little Help From My Friends
Hey Jude

Encores:

The Ballad of John and Yoko
All My Loving
Yesterday
Roll Over Beethoven
Something