{"id":1871,"date":"2016-04-13T19:53:50","date_gmt":"2016-04-13T18:53:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jutze.com\/?p=1871"},"modified":"2016-04-13T19:55:21","modified_gmt":"2016-04-13T18:55:21","slug":"element-of-crime-live-in-ulm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jutze.com\/?p=1871","title":{"rendered":"Element of Crime live in Ulm"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend ich h\u00e4ufig bei Konzerten auf die Hauptband warte und dem Vorprogram mit Skepsis begegne, war es letzten Dienstag umgekehrt. Nachdem ich <a href=\"http:\/\/www.vonwegenlisbeth.de\">Von wegen Lisbeth<\/a> letztes Jahr in <a href=\"https:\/\/www.jutze.com\/?p=1775\">Potsdam<\/a> und Stuttgart live gesehen hatte, wollte ich nicht bis zur Headliner-Tour im Herbst warten. So fuhr ich nach Ulm ins Roxy, wo um Punkt 20 Uhr die Lichter ausgingen und Element of Crime-Frontmann Sven Regener die Vorband ank\u00fcndigte mit den Worten &#8220;Die sind halb so alt wie wir und doppelt so gut. Sie sind jung. Sie sind sch\u00f6n und sie sehen toll aus und sie k\u00f6nnen \u00fcbers Wasser wandeln. Sie geben sich selbst einen seltsamen Namen, aber den tragen sie mit Stolz und W\u00fcrde. Hier sind sie: Von wegen Lisbeth.&#8221;<\/p>\n<p>Dem habe ich eigentlich nur wenig hinzuzuf\u00fcgen. Los ging es mit &#8220;B\u00e4reneck&#8221;, dessen Stimmung gleich gut beim Publikum ankam. Nach &#8220;Mon Cheri&#8221; folgte der wohl poppigste Titel des Abends, n\u00e4mlich &#8220;Sushi&#8221;. Sp\u00e4testens hier kippte dann die Abwarthaltung der meisten Zuschauer, denn es folgte lautstarker Applaus. &#8220;Zimmer&#8221; unterstrich anschlie\u00dfend die ausgezeichnete Passung Von wegen Lisbeth mit der Hauptband, die man so eigentlich gar nicht zwischen Indie-Pop und Retro-Romantik-Melancholie erwarten w\u00fcrde. Noch melancholischer wurde die Stimmung dann bei einer neuen Ballade. &#8220;Lang Lebe die st\u00f6rung im Betriebsablauf&#8221; war auch schon der letzte Song, der bislang nichts von seinem Reiz eingeb\u00fcst hat &#8211; im Gegenteil, gerade live ist der Groove herrlich mitrei\u00dfend. Dankenswerterweise war der Sound bestens ausgesteuert und die Lautst\u00e4rke nicht \u00fcbertrieben. Zum Gl\u00fcck gibt es im kommenden Herbst eine Headliner-Tour der Truppe, wo sie dann sicher l\u00e4nger als 25 Minuten spielen (d\u00fcrfen).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Von wegen Lisbeth\" src=\"https:\/\/www.jutze.com\/images\/2016-04-12-vonwegenlisbethinulm\" alt=\"Von wegen Lisbeth\" width=\"480\" height=\"400\" \/><\/p>\n<p>Zwanzig Minuten sp\u00e4ter betraten dann <a href=\"http:\/\/www.element-of-crime.de\/\">Element of Crime<\/a> die B\u00fchne. Der Sound war verbl\u00fcffend nah an den Studioaufnahmen dran. Gerade die Rhythmusgruppe wirkte recht zur\u00fcckhaltend. Richtig lebendig wurde die Musik durch die gef\u00fchlvolle Lead-Gitarre und nat\u00fcrlich durch den charismatischen Gesang von Regener. Als Gelegenheitsh\u00f6rer von Element of Crime freute ich mich \u00fcber den tollen Sound, da die Texte gut verst\u00e4ndlich waren und immer wieder mit faszinierenden Ausdr\u00fccken (&#8220;ex-Spargelk\u00f6nig&#8221;) begeisterte. Das Publikum lauschte eher zur\u00fcckhaltend, spendete aber zwischendurch kr\u00e4ftig Applaus. Dreimal zwei Songs als Zugabe waren die logische Konsequenz eines kurzweiligen Auftritts in der gut gef\u00fcllten Roxy-Werkhalle. Meine Lieblingsst\u00fccke des Konzerts waren &#8220;Immer da wo du bist bin ich nie&#8221;, &#8220;Immer noch Liebe in mir&#8221; und das flotte &#8220;Mehr als sie erlaubt&#8221;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend ich h\u00e4ufig bei Konzerten auf die Hauptband warte und dem Vorprogram mit Skepsis begegne, war es letzten Dienstag umgekehrt. Nachdem ich Von wegen Lisbeth letztes Jahr in Potsdam und Stuttgart live gesehen hatte, wollte ich nicht bis zur Headliner-Tour im Herbst warten. 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