Merry Christmas (from Chiron Beta Prime)

For the lack of other news, here’s a song by Jonathan Coulton. I chose the ASL video by Stephen Torrence to go with it, because his face expressions are awesome. The choice was a difficult one, because there’s other nice ones like Christmas lights, Muppets and plenty of live versions.

Also, check out the two new Ninja Dolls songs – good, friendly punk rock.

Jonathan Coulton live in Dublin

Jonathan Coulton returned to Europe. Last Saturday he played a fantastic concert at the Academy 2 in Dublin, Ireland. I had a splendid time along with 200 Irish people. The audience sang along like there was no tomorrow. We even got an unplanned encore. There just wasn’t a weak moment in the whole show. I wish I could indulge in all the little details and communicate better the awesomeness of JoCo. But I really don’t know where to begin and where to end and how to describe the simple fact that I thoroughly enjoyed myself. Here’s the setlist:

  1. Betty and Me
  2. Ikea
  3. Shop Vac
  4. Code Monkey
  5. Better
  6. Tom Cruise Crazy
  7. Blue Sunny Day
  8. Big Bad World One
  9. Birdhouse in your Soul
  10. Creepy Doll
  11. Mr. Fancy Pants
  12. I’m Your Moon
  13. The Future Soon
  14. Skullcrusher Mountain
  15. Still Alive
  16. Re: Your Brains
  17. I Feel Fantastic
  18. First of May
  19. Sweet Caroline
  20. A Talk with George

Jonathan Coulton (left) with Paul (right) live in Dublin (2009-11-06)

Ungeeignete Atommülllager und die kleinen Freuden des Alltags

Es gibt ein sehr lesenswertes Dossier zum Atommülllager Asse II in der Zeit. Die Zustände sind geradezu beängstigend und die politischen und behördlichen Vorgänge der letzten Jahrzehnte werfen kein gutes Licht auf alle Beteiligten. Beim Betrachten der aktuellen Handlungsoptionen läuft es mir kalt den Rücken runter. Atommüll ist schlichtweg nichts, was man einfach so unter den Teppich kehren sollte. Die schiere Menge, die bereits bis zum Einlagerungsstopp 1978 vergraben wurde, ist atemberaubend: über 125.000 Fässer! Mehr als genugend, um allen Leuten, die in Trier wohnen, eins zu geben. Am besten mit der Bitte um sichere Verwahrung für die nächsten paar Jahrhunderte. Oder besser gleich Jahrtausende. Viele, viele Jahrtausende.

Auch in Italien weiß man offensichtlich keine transparente, sichere Lagerungsmöglichkeiten. Laut Spiegel Online wurde (nicht näher spezifizierter) Atommüll via Mafia einfach im Mittelmeer versenkt. Na dann Prost Mahlzeit.

Das Problem der ungelösten Endlagerung wird mit jedem Tag, an dem weiterer Müll produziert wird, größer. Es gilt inzwischen nicht mehr nur, ein sicheres Endlager zu finden, sondern man muss tatsächlich ein großes sicheres Endlager finden. Für mich ist die einzige vernünftige Entscheidung, den Atomausstieg selber zu machen und bei der Bundestagswahl nicht die Parteien zu wählen, die auf Druck der Lobby der Atomstromkonzerne den Ausstieg in Deutschland hinauszögern wollen.

Um nicht völlig den Verstand und das Vertrauen in die Menschheit zu verlieren, halte ich es ansonsten mit den kleinen (zugegeben nicht immer günstigen) Freuden des Alltags:

  • Heute gab es weißes Twix im Supermarkt!
  • Seit gestern habe ich The Beatles in Mono – großes Ohrenkino!
  • Heute kam per Post aus England die Snowdogs-Single “Radio Me” mit zwei Liedern auf der B-Seite, die ich noch nicht kannte; besonders “You know What I’m Sayin’?” rockt mächtig.
  • Jonathan Coulton kommt im Herbst für einige Konzerte nach Europa, weshalb ich voller Vorfreude schon wieder Reisepläne schmiede.