Archive for the ‘Music’ Category.

Richard Shindell live in Oldenburg

Shindell in Germany – it felt like my patriotic duty to attend the show in Oldenburg last Sunday. The Wilhelm 13 is a sweet, cozy venue. A steady stream of people arrived, every other wondering aloud that they had expected to be the only ones in the audience (partly due to the soccer match Germany vs. Norway, which took place that night.) In the end, the promoters had sold all tickets, making the event not just a musical success.

The show began shortly after 8 pm with “All Wide Open”, preceded by a quick “Guten Abend – that’s all I got”. The first set featured lots of new(ish) songs. “Transit” was more enigmatic than ever. It helped that the sound was very good, particularly the vocals. “Careless” was another early highlight. During “Parasol Ants”, Richard kept glancing at his lyrics book. With “Ascent” he warned the audience there would be mistakes because he hadn’t practiced the song and didn’t have the lyrics at hand. The rendition was spotless, though. This resulted in the situation of all available copies of “Blue Divide” being sold during the break. “Satellites” on the electric guitar had a nice drive. “Atlas Choking” has to be one of my favorite Shindell songs, and that night’s version was awesome.

The second set contained old and new, originals and covers side by side. “We Learned the Sea”, a Dar Williams cover, sounded particularly haunting. The venue wasn’t as hot as the UK pubs, and Richard seemed to appreciate the lack of sweat running down the guitar body. Anyway, “Are You Happy Now?” got some additional “Are You Happy Now?”s at the end and I think Clara lost some line during the last chorus. After announcing “The Next Best Western” and tuning the electric guitar for several minutes, the Western was ditched in favor of “There Goes Mavis” on the acoustic guitar.

“Any requests?”, Richard asked when he was called back for an encore. Silence. Then someone said: “Courier“. Good choice if you ask me. Great song, happy Johannes!

The second encore was a classic. I was just a bit confused by hearing the Joan Baez story while Richard seemed to play the intro to “The Ballad of Mary Magdalen” on the bouzouki. Naturally, “Reunion Hill” was played, eventually.

“Any more requests?”, was the question before the third encore. Silence. Then someone said: “Che Guevera T-Shirt”. “That’s a long and complicated song”, said Richard, considered it briefly, but then opted for “Stray Cow Blues”.

The Stage

  1. All Wide Open
  2. The Deer on the Parkway
  3. Transit
  4. Careless
  5. Parasol Ants
  6. Ascent
  7. Satellites
  8. Atlas Choking
  9. We Learned the Sea
  10. A Summer Wind, a Cotton Dress
  11. Midnight Bridge
  12. I Know You Rider
  13. Are You Happy Now?
  14. Get Up Clara
  15. There Goes Mavis
  16. The Courier
  17. Reunion Hill
  18. Stray Cow Blues

Bad Religion live in Stuttgart

Seit ich als Teenager anfing, mich für Musik zu begeistern, fürchtete ich Aussagen von Bands im Sinne von “auf dem neuen Album klingen wir erwachsener”. Denn das war stets das Signal für einen (teilweise starken) Qualitätsabfall. Mehr noch, ich wollte (und konnte) mir gar nicht richtig vorstellen, dass die ganzen guten Bands, die es gab, mal erwachsen bzw. einfach alt werden würden.

Obgleich der Punk tot war, reiften Bad Religion im Laufe der Zeit, mal besser, mal schlechter. Insgesamt schaffte es die Band jedenfalls von der 80er-Kult-Combo zu 90er-Stars zu werden und danach – trotz einiger schwächerer Alben – authentisch zu bleiben. Den Vorwurf, immer wieder das gleiche Lied zu schreiben, bekam die Gruppe schon früh in ihrer Karriere zu hören. Das war ihr freilich egal.

Der Reife-, sprich Alterungsprozess war am Montag Abend auch im Publikum zu sehen. Im ausverkauften Longhorn tummelten sich eher ältere Semester und nur ganz vereinzelt gefärbte Haare und Irokesenschnitte. Bestand etwa die Gefahr der Altersmilde? Das unangekündigte, eher unharmonische Vorprogramm (The Rattlesnakes) verzögerte den Auftritt der Hauptband, doch als es kurz nach 21 Uhr schließlich mit “Crisis Time” losging, sprang die Stimmung ruckartig von abwartend relaxed auf begeistert tobend um. Und damit nicht genug. Bei “Stranger Than Fiction” zeigte sich, dass die Alben aus den 90er-Jahren offenbar zu den beliebtesten gehörten. Neben erwartbaren Klassikern wurden immer wieder großartiger Überraschungen eingestreut, meine persönlichen Highlights waren dabei “Skyscraper” (!), “Dearly Beloved” und “Against the Grain”. Gut, letzteres war vielleicht auch deshalb herausragend, weil es eine klitzekleine Verschnaufpause bot. Denn Sauerstoff war schon bald Mangelware in der Halle. Wie sollte es auch anders sein, wenn die komplette Menge von der Bühne bis zum Mischpult bei “21st Century (Digital Boy)” in Bewegung war? Die während des Auftritts konsumierten Getränke wurden umgehend in Schweiß verwandelt. Nicht hygienisch, aber großartig!

Greg Graffin verstand es, die insgesamt eher knappen Ansagen herrlich lakonisch rüberzubringen. Beispielsweise hätte die Band schon immer über soziale Ungleichheiten gesungen, wobei sie am Anfang in den untersten 10 Prozent gewesen seien und nun eben – Augenzwinkern – in den obersten. “Sinister Rouge” war toll, “Generator” sowieso. “Punk Rock Song” läutete den Zugabenblock ein, der mit “American Jesus” (“see him on the Autobahn”) bestens beschlossen wurde. Ziemlich genau 90 Minuten lang dauerte das Dauerfeuer aus flotten Punksongs – und für arg viel mehr hätte die Kondition (oder zumindest der Sauerstoff) vermutlich auch kaum gereicht. Fest stand auf alle Fälle, dass Bad Religion auch anno 2016 frei von Ermüdungserscheinungen das machen, was sie am besten können: drei Akkorde in musikalische Begeisterung und akustische Energie verwandeln.

Bad Religion live in Stuttgart - pic by Jutze

  1. Crisis Time
  2. Supersonic
  3. Prove It
  4. Can’t Stop It
  5. Stranger Than Fiction
  6. I Want to Conquer the World
  7. Only Rain
  8. New America
  9. Skyscraper
  10. Modern Man
  11. Turn on the Light
  12. Anesthesia
  13. Flat Earth Society
  14. Against the Grain
  15. God Song
  16. 21st Century (Digital Boy)
  17. Fuck You
  18. Dearly Beloved
  19. Suffer
  20. Recipe for Hate
  21. Come Join Us
  22. Fuck Armageddon… This Is Hell
  23. Los Angeles Is Burning
  24. Do What You Want
  25. Overture
  26. Sinister Rouge
  27. Generator
  28. You
  29. Sorrow
  30. Punk Rock Song
  31. Infected
  32. American Jesus

Dar Williams live in Krefeld 2016

Nach dem schönen Konzert am selben Ort im vergangenen Jahr kehrte Dar Williams am 25. Mai in die Kulturfabrik zurück. Im Vorprogramm bot diesmal Vanessa van de Forst recht gewöhnlichen Country-Pop mit einer facettenreichen Stimme. Neben Mainstream-lastigen Stücken wie “Middle of Nowhere”, “Ponchartrain”, “Twenty One” und “Lucky” gab es mit “Jolene” (Dolly Parton) und “Free Fallin'” (Tom Petty) zwei nette Coverversionen.

Ganz anders dann Dar Williams mit ihrem eigenwilligen Folk. Zu nahezu jedem Lied streute sie eine umfangreiche Erläuterung ein und vertonte Themen wie moralische Kompasse, Babysitter, griechische Göttinnen, Psychotherapie, Gender und (natürlich?) Hippies kongenial. Das mit lieblichster Stimme gesungene “Family” war für mich einer der Höhepunkte des Abends. Dar ging auch auf zahlreiche Publikumswünsche ein und wurde gleich zweimal für eine Zugabe auf die Bühne zurückgerufen.

Dar Williams

  1. Emerald
  2. The Light and the Sea
  3. The Babysitter’s Here
  4. I Am the One Who Will Remember Everything
  5. Family
  6. I Had No Right
  7. After All
  8. Slippery Slope
  9. Mercy of the Fallen
  10. You’re Aging Well
  11. Iowa (Traveling III)
  12. Storm King
  13. When I Was a Boy
  14. February
  15. The Ocean

Element of Crime live in Ulm

Während ich häufig bei Konzerten auf die Hauptband warte und dem Vorprogram mit Skepsis begegne, war es letzten Dienstag umgekehrt. Nachdem ich Von wegen Lisbeth letztes Jahr in Potsdam und Stuttgart live gesehen hatte, wollte ich nicht bis zur Headliner-Tour im Herbst warten. So fuhr ich nach Ulm ins Roxy, wo um Punkt 20 Uhr die Lichter ausgingen und Element of Crime-Frontmann Sven Regener die Vorband ankündigte mit den Worten “Die sind halb so alt wie wir und doppelt so gut. Sie sind jung. Sie sind schön und sie sehen toll aus und sie können übers Wasser wandeln. Sie geben sich selbst einen seltsamen Namen, aber den tragen sie mit Stolz und Würde. Hier sind sie: Von wegen Lisbeth.”

Dem habe ich eigentlich nur wenig hinzuzufügen. Los ging es mit “Bäreneck”, dessen Stimmung gleich gut beim Publikum ankam. Nach “Mon Cheri” folgte der wohl poppigste Titel des Abends, nämlich “Sushi”. Spätestens hier kippte dann die Abwarthaltung der meisten Zuschauer, denn es folgte lautstarker Applaus. “Zimmer” unterstrich anschließend die ausgezeichnete Passung Von wegen Lisbeth mit der Hauptband, die man so eigentlich gar nicht zwischen Indie-Pop und Retro-Romantik-Melancholie erwarten würde. Noch melancholischer wurde die Stimmung dann bei einer neuen Ballade. “Lang Lebe die störung im Betriebsablauf” war auch schon der letzte Song, der bislang nichts von seinem Reiz eingebüst hat – im Gegenteil, gerade live ist der Groove herrlich mitreißend. Dankenswerterweise war der Sound bestens ausgesteuert und die Lautstärke nicht übertrieben. Zum Glück gibt es im kommenden Herbst eine Headliner-Tour der Truppe, wo sie dann sicher länger als 25 Minuten spielen (dürfen).

Von wegen Lisbeth

Zwanzig Minuten später betraten dann Element of Crime die Bühne. Der Sound war verblüffend nah an den Studioaufnahmen dran. Gerade die Rhythmusgruppe wirkte recht zurückhaltend. Richtig lebendig wurde die Musik durch die gefühlvolle Lead-Gitarre und natürlich durch den charismatischen Gesang von Regener. Als Gelegenheitshörer von Element of Crime freute ich mich über den tollen Sound, da die Texte gut verständlich waren und immer wieder mit faszinierenden Ausdrücken (“ex-Spargelkönig”) begeisterte. Das Publikum lauschte eher zurückhaltend, spendete aber zwischendurch kräftig Applaus. Dreimal zwei Songs als Zugabe waren die logische Konsequenz eines kurzweiligen Auftritts in der gut gefüllten Roxy-Werkhalle. Meine Lieblingsstücke des Konzerts waren “Immer da wo du bist bin ich nie”, “Immer noch Liebe in mir” und das flotte “Mehr als sie erlaubt”.

Von wegen Lisbeth live in Stuttgart

Ich habe die Zukunft gesehen. Sie tanzt. Von wegen Lisbeth spielten im Rahmen des Hellopop-Festivals in Stuttgart im Im Wizemann (Club). Mühelos überzeugte das Berliner Quintett das Publikum, in dem ich zur Abwechslung mal zu den älteren Semestern gehörte. Dabei gab es gleich zu Beginn zwei bislang unveröffentlichte Stücke. Melodie, Groove und Eingängigkeit waren aber auch hier sofort zur Stelle. Es gab reichlich Applaus. Die Band verzichtete angesichts der Festival-Situation auf ausschweifende Ansagen. Stattdessen gab es eine Stunde lang durchweg flotte Stücke, die mit Popappeal, eigenwilligen und doch auch nachvollziehbaren Texten und rockiger Liveatmosphäre punkten konnten.

Nachdem ich Von wegen Lisbeth im September diesen Jahres in Potsdam live gesehen hatte, ohne vorab mehr als ein paar YouTube-Videos zu kennen, war ich diesmal besser “vorbereitet”. So gefielen mir neben den Bandhits “Sushi” und “Lang lebe die Störung im Betriebsablauf” gerade die neuen (?) Songs “Bitch” (toller Beat, griffige Textphrasen in den Versen und im Refrain) und “Vor deiner Tür” (klasse Atmosphäre). Einmal mehr faszinierte die Band mit zahlreichen Instrumentenwechseln, gerne auch innerhalb einzelner Songs. Optisch zeigte sich die Klangvielfalt unter anderem in der Abwesenheit der sonst so verbreiten MacBooks. Auf alle Fälle war es ein starker Auftritt, der Von wegen Lisbeth einige neue Fans beschert haben dürfte. Ich hoffe nun, dass ich nicht allzu lange auf den nächsten Konzertbesuch warten muss.

Von wegen Lisbeth live in Stuttgart (Foto von Jutze)

  1. Vor deiner Tür
  2. Bäreneck
  3. Kafka Luise
  4. Plötzlich
  5. Milchschaum
  6. Drüben bei Penny
  7. Lang lebe die Störung im Betriebsablauf
  8. Bitch
  9. US-Studie
  10. Sushi
  11. 14 Tage Testversion
  12. Schwester
  13. Das Zimmer

Von wegen Lisbeth live in Potsdam

Kurz entschlossen besuchte ich am 12. September das Konzert von Von wegen Lisbeth im Waschhaus in Potsdam. Ich hatte am Tag des Auftritts zum ersten Mal von der Existenz der Band erfahren und ein paar Stücke auf YouTube angehört. Für 15 Euro an der Abendkasse kam ich so in den Genuss eines kurzweiligen Popmusikkonzertabends. Als Vorband spielten Findlay. Im vorderen Teil der Halle gab es leider sehr viel Bassgewummer, so dass Gesang und Melodien häufig im Lärm untergingen. Bei eingängigeren Songs wie “Electric Bones” wusste die Musik aber durchaus zu gefallen, zumal der Gesang bei aller Eigenwilligkeit eingängig blieb. Insgesamt hätte ich das Ganze natürlich gerne poppiger gehabt, da ich mit Grunge-Gitarren so meine Probleme habe. Den etwa 150 anwesenden Leuten schien es zu gefallen, wenngleich es nach acht Stücken keine nennenswerten Zugaberufe gab.

Von wegen Lisbeth machten im Anschluss daran praktisch alles richtig. Statt einem pseudoatmosphärischen Intro vom Band, begann der Auftritt mit einer passenden Keyboardexploration, die nahtlos in den Opener “Vor deiner Tür” überging. Mit vermeintlich einfachen Worten näherte sich das Lied vermeintlich einfachen Begebenheiten, doch zusammen mit der fluffigen, flotten, aufgeräumten und zugleich schwungvollen Popmusik wurde ich sofort in den Bann gezogen. Die Rhythmusgruppe legte einen starken Groove vor, auf dem sich Gesang, aber auch Gitarrenlicks, Elektro-Spielereien und Glockenspiel ausbreiten konnten. Die Stücke waren eingängig, eben nicht, weil der Titel zigmal wiederholt wurde, sondern weil Zeilen wie “Lang lebe die Störung im Betriebsablauf” so charakterstark sind, dass man unweigerlich den Drang verspürt, an Ort und Stelle ein Plakat mit dem Slogan zu malen. Manche Kompositionen wirkten ein wenig austauschbar, doch es war da eben etwas Eigenständiges, das deutlich zeigte, dass hier eine Band ihren Stil gefunden hatte.

Die fünf Musiker hatten sichtlich Spaß und lebten die Musik auf der Bühne, jeder auf seine Art. Statt dämlicher Loops gab es wohl dosiert Offbeats und richtiges Schlagzeug, welches von einem jüngen Simon Phillips-Klon gekonnt bearbeitet wurde. Statt langweiliger Soloteile gab es heitere Ansage; statt Coverversionen gab es durchgängig tanzbare Stücke, die bereits beim ersten Anhören zündeten. Kaum jemand im (überwiegend jungen, weiblichen) Publikum stand still. Statt verkrampft mit dem Handy das Geschehen zu filmen wurde getanzt, wurden die Gefühle der Musik verinnerlicht. (Entsprechend habe ich auch nur rasch ein einzelnes, unten zu sehendes Bild gemacht, was mit meinem Super-Duper-Handy auch ganz toll gelungen ist.) Etwa anderthalb Stunden lang waren Band und Publikum gemeinsam glücklich, wobei dieser Zustand auch nach den drei Zugabeliedern fortbestand.

Von wegen Lisbeth live in Potsdam (2015-09-12)

  1. Vor deiner Tür
  2. Bäreneck
  3. Schwester
  4. Kafka Luise
  5. Plötzlich
  6. Hellersdorf
  7. Cherie
  8. Milchschaum
  9. Drüben bei Penny
  10. Lang lebe die Störung im Betriebsablauf
  11. Bitch
  12. US-Studie
  13. Sushi
  14. Pflicht
  15. 14 Tage Testversion
  16. Das Zimmer

Von wegen Lisbeth Setlist (Konzert in Potsdam, 2015-09-12)

Help! A Beatles Tribute live in Schramberg

On Saturday, July 4th, 2015, I finally got to see Help! A Beatles Tribute. Two band members used to play with The Brandos, which is why I became aware of this Beatles cover band in the first place. Still, I went to the concert primarily to hear Beatles songs – and, hopefully, to get an idea what a Beatles concert would sound in the year 2015 if John, Paul, George, and Ringo had magically travelled through time (and had even more magically solved their conflicts). So I drove to Schramberg in the middle of the Black Forest. It was a particularly hot summer day and the town seemed very sleepy. As the sun set, however, people flocked to the venue, a beautiful garden area. About 350 people had arrived when the four musicians appeared on stage.

The music sounded terrific, mostly because the songs were and are amazing, but also because the band brought the tracks to life with fervent passion and dedication. This wasn’t about creating an exact copy of the original in terms of looks, chronology, or stage banter. Yet, the songs themselves were performed faithfully to the point where you could just close your eyes and pretend to witness the magical journey through time mentioned above. Here was a group of musicians with strong voices and even more impressive melodies. Song after song, hit after hit, classic after classic – it was a barrage of the very best that music has to offer. The first set was a blazing journey through 2-minute pop symphonies. The second set was more of the same with a few songs off the later albums. I just loved that Help! A Beatles Tribute focused on songs that work in a live setting.

There was hardly any pause between songs. There were no solos, no pointless animation attempts, no tiresome history excursions. Only once in every set did the band encourage singing along (“Yellow Submarine” and “Hey Jude”). Plus, there was a conga-line (Polonaise in German) during “Ob-la-di Ob-la-da”. Naturally, people sang along during most of the songs, anyway. The song selection left nothing to be desired. A few lesser known songs spiced up the show – and similarly to the original, there were a few driving cover songs sounded oh so good. I don’t remember the exact setlist, but the list below should be rather complete. If you get the opportunity to see the band (tour dates can be found here), go to their concert!

Help! A Beatles Tribute live in Schramberg (2015-07-04)

First Set:

A Hard Day’s Night
Eight Days a Week
Ticket to Ride
Love Me Do
I Should Have Known Better
Please Please Me
It Won’t Be Long
Rock and Roll Music
I Feel Fine
We Can Work It Out
The Night Before
From Me to You
Please Mr. Postman
Yellow Submarine
Can’t Buy Me Love
I Want to Hold Your Hand
Long Tall Sally

Second Set:

Help!
Day Tripper
Drive My Car
Paperback Writer
Lucy in the Sky With Diamonds
I Saw Her Standing There
Get Back
Here Comes the Sun
Come Together
Revolution
Back in the U.S.S.R.
Ob-la-di Ob-la-da
I Wanna Be Your Man
She Loves You
Let It Be
Twist And Shout
Get Back
Don’t Let Me Down
With a Little Help From My Friends
Hey Jude

Encores:

The Ballad of John and Yoko
All My Loving
Yesterday
Roll Over Beethoven
Something

The Hooters live in Neuleiningen

The Hooters are touring Germany relentlessly. Having seen more than 20 gigs and having written about several of them here, I find it a bit tiresome to write about the regular stuff afterwards. The trend away from lots of jamming towards a tight collection of classic songs and a few other tunes continued at the concert in Neuleiningen on July 3, 2015. The small town near Mannheim used a (gorgeous) castle ruin to stage the show. It was a really hot day, but it became bearable towards the evening. The walls around the court provided some shade and nobody seemed to mind the absence of an opening band. The show was sold-out.

I find it funny that I have never seen the Hooters in the same venue twice. They keep branching out into small towns and other pampa regions. The audiences are remarkably similar (unless it’s a big, big festival thing like Sound of Pop with about 100,000 people in the audience). The front row consists of die hard fans. They are rocking out from the first note on. The rest of the audience needs a few songs until they start grooving along. It helps when “Day by Day” appears early on. The Neuliningen concert featured a surprisingly large number of songs off “Nervous Night”. I was happy to hear “Hanging on a Heartbeat” for the first time. I’d suspect, however, that German audience are well familiar with the subsequent albums, too. From what I read in interviews, “Zig Zag” isn’t the band’s favourite album, so that might explain the reluctance to go beyond “500 Miles” and the occasional “Deliver Me”. The first encore, “Give the Music Back”, made a strong case that the album does deserve some of the limelight.

From “Karla With a K” onwards, everybody was eagerly cheering, singing along, and simply having a great time. Naturally, “All You Zombies” had paved the way, and the German parts of “Private Emotion” elicited a strong reaction. All in all, it was yet another excellent gig that underscored band’s reputation as a live band.

The Hooters setlist in Neuleiningen (2015-07-03)

  1. I’m Alive
  2. Hanging on a Heartbeat
  3. Day By Day
  4. Silver Lining
  5. Morning Buzz
  6. Private Emotion
  7. South Ferry Road
  8. All You Zombies
  9. The Boys of Summer
  10. Graveyard Waltz (Slight Return)
  11. 500 Miles
  12. Where Do the Children Go
  13. Karla With a K
  14. Twenty-Five Hours a Day
  15. Satellite
  16. And We Danced
  17. Pissing in the Rhine
  18. Give the Music Back
  19. Johnny B
  20. Major Tom (Völlig losgelöst)
  21. One of Us
  22. Time After Time

Dar Williams live in Krefeld

Dar Williams has been touring in the United States steadily for over 20 years. She also played a few shows in the UK and in the Netherlands from time to time. On Saturday, 30th May, she played her first German concert in 17 years. I was thrilled! Much to my delight, I wasn’t the only one at the Kulturfabrik that evening. About 100 people showed up, filling the small club to the last row. The opening act was North Alone, a singer/guitarist with a fiddle player. The voice reminded me of Tom Waits, but the music was quite folky and upbeat. The audience (myself included) needed a few songs to warm up to the duo. I liked the songs “Missing Heart Shadow”, “Scatter My Ashes in the Sea”, and the closer “The Road Most Traveled” best. That last song in particular sounded really good and had everybody sing along at the end

Dar Williams entered the stage with a somewhat lengthy welcome speech that included the German translations of babysitter and hippie. Her first song was consequently “The Babysitter’s Here”. Dar accidentally said “The play was called ‘The Babysitter'” in the middle part, which was funny. Each song was met with friendly applause. “Emerald” and “Buzzer” were two highlights early in the set. When Dar asked for requests, many different song titles were yelled – and she played pretty much all of them! First came “Iowa”. Dar timidly asked us to sing along and someone in the audience replied “We won’t let you down!”, which drove any tension that might have remained at this point. Sing along, we did! It’s such a great song. Dar’s voice shone on “You’re Aging Well” (another request). <fanboy>She really is the best!</fanboy>

There was the usual banter between songs. Some stories did not really relate to the following song (e.g., her husband had asked her to thank the Germans for improving the passive house building techniques over the past few decades), some were funny, some were graceful, some were sincere. It still baffles me that Dar never seems tell any anecdote twice. Much too soon, she had played her final song. Thankfully, she came back for two encores (“February” and “Are You Out There”, both fantastic in their own way). Afterwards, she patiently signed cds and talked to the fans. There seems to be hope for future concerts in Germany. I’ll be there!

Dar Williams live in Krefeld (2015-05-30) - Picture by Johannes Schult

  1. The Babysitter’s Here
  2. Spring Street
  3. The Beauty of the Rain
  4. Emerald
  5. Slippery Slope
  6. Buzzer
  7. Empty Plane
  8. Iowa (Traveling III)
  9. You’re Aging Well
  10. Something to Get Through
  11. The One Who Knows
  12. Mercy of the Fallen
  13. New York Is a Harbor
  14. When I Was a Boy
  15. February
  16. Are You Out There

Chris de Burgh live in Mannheim

Perhaps the most magnificent element of the Chris de Burgh concert in Mannheim last Tuesday was the perfect sound mix. Unlike most live concerts, it wasn’t too loud. The vocals were crystal clear, the bass present but never obnoxious, the drums a piece of the puzzle instead of a bulldozer driving all across the puzzle. The acoustics of the Mozartsaal certainly helped transporting the sound to the audience’s ears. The light show was inventive but again never distracting from the actual star of the show: the music. Sure, some fans might indulge in seeing Chris de Burgh. I, however, was there for the music. Once again, the setlist (see below for pic and details) contained a balanced mixture of old and new material. There were plenty of songs that hadn’t been played for many years; there were the inevitable classics; there were seven songs off the new album “The Hands of Man” – some great (like “Where Would I Be?”), the rest at least good; there were other songs that were neither classics nor obscurities – “Where Peaceful Waters Flow”, “The Spirit of Man”, “The Same Sun”.

The mood was good on stage as well as in front of the stage. In addition to the usual presents (flowers, wine) Chris also got tomato soup. The first few songs were presented without comment. Later on, the banter between songs grew longer. It was generally filled with thankfulness and a bit of wit. In my opinion, the only flaw was the use of click tracks and samples during some of the band songs. Don’t get me wrong, “Go Where Your Heart Believes” sounded brilliant with those strings. It just made the show seem a bit like a TV show rather than a live show. I’m sure the band could have easily played the songs without additional help. I still enjoyed the songs, of course, even with the diminished tempo dynamics. As for the highlights, there were plenty.

“Transmission Ends” was wonderful, “Say Goodbye to It All” made me cry, the acoustic session proved that the players on stage don’t need to rely on backing tracks. And the solo section with “Carry Me”, “Borderline”, and “Where Peaceful Waters Flow” demonstrated that Chris de Burgh is still very much an amazing singer, musician, and performer. Then there was the cheesy synth sound in “Man on the Line” (awesome!). “Spanish Train” and “A Spaceman Came Travelling” were a blast from the past that got lots of applause. And for the encore, “Patricia the Stripper” made an (acoustic) appearance!

This was my fourth Chris de Burgh concert. Once again, the Irish singer delivered a fresh performance with just a few inevitable repetitions (which, by the way, haven’t lost any of their appeal – “don’t do it!”). And not only did he cover most periods of his career, the fans embraced pretty much every song with equal appreciation. The “cost” of this is probably a slightly smaller audience (the hall was pretty much sold out with maybe 1,700 people) compared with the draw of a pure best of program. The ticket prices were rather steep, so you certainly won’t find me at another concert of the current tour. Yet, from a musical and emotional perspective, it was an excellent show, sincere, uplifting, thoughtful, moving, and towards the end even rocking.

Setlist Chris de Burgh Mannheim (2015-05-26)

  1. The Hands of Man
  2. Big City Sundays
  3. The Light on the Bay
  4. Have a Care
  5. Go Where Your Heart Believes
  6. The Candlestick
  7. Ship to Shore
  8. The Same Sun
  9. Spanish Train
  10. Through These Eyes
  11. Transmission Ends
  12. A Spaceman Came Travelling
  13. Man on the Line
  14. Missing You (acoustic)
  15. Pure Joy (acoustic)
  16. Love of the Heart Divine (acoustic)
  17. There Goes My Heart Again (acoustic)
  18. Carry Me (Like a Fire in Your Heart)
  19. Borderline
  20. Where Peaceful Waters Flow
  21. Where Would I Be?
  22. The Words “I Love You”
  23. The Keeper of the Keys
  24. The Lady in Red
  25. Africa
  26. The Spirit of Man
  27. Say Goodbye to It All
  28. Don’t Pay the Ferryman
  29. High on Emotion
  30. Patricia the Stripper
  31. The Moonfleet Finale